Unter dem Motto „Fußball verbindet – Football Unites“ hatten deutsche sowie russische Vertreterinnen und Vertreter der Jugendarbeit im Sport am Deutsch-Russischen Fachkräfteaustausch in Rostow am Don teilgenommen.

16.07.2018 · Landesverbände, Hessischer HV, Jugend · Von: dsj

Deutsch-Russischer Fachkräfteaustausch: „Das war eine tolle Erfahrung“

Unter dem Motto „Fußball verbindet – Football Unites“ hatten deutsche sowie russische Vertreterinnen und Vertreter der Jugendarbeit im Sport am Deutsch-Russischen Fachkräfteaustausch in Rostow am Don teilgenommen. 

Unter anderem beteiligte sich Johanna Pierags, Jugendsprecherin des Hessischen Handball-Verbandes und Mitglied im Juniorteam des DHB, an der Maßnahme. „Das war es eine tolle Erfahrung“, sagt die Junge Engagierte. „Es war schön, die intensive Zeit mit sehr lieben Menschen zu verbringen, die russische Kultur näher kennenzulernen und als einzige die in Rostow sehr präsente Sportart Handball zu vertreten. Darüberhinaus habe ich mehr über den Fußball und seine Strukturen sowohl in Deutschland als auch in Russland erfahren können.“

Vor Ort gaben vielfältige Vorträge, ein kulturelles Programm sowie zahlreiche Gesprächs- und Diskussionsrunden den Fachkräften der beiden Länder die Möglichkeit, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen. Die Gruppen beider Länder setzten sich sowohl aus jungen Engagierten als auch erfahrenen Teilnehmenden zusammen, die ihre unterschiedlichen Expertisen aktiv einbrachten und so eine Austauscherfahrung aus verschiedenen Blickwinkeln möglich machten. Getreu dem Motto des Austauschs durfte auch der interkulturelle Austausch beim gemeinsamen Fußballspielen nicht fehlen. So kam es beim Freundschaftsmatch mit deutsch-russischen Mannschaften zu einer besonderen Begegnung der beiden Gruppen.

Auch die Zusammenarbeit mit der Russischen Studenten Sport Union (RSSU) wurde gestärkt. Mit der Staatlichen Technischen Universität der Don Region wurde vereinbart, dass sie die Partnerschaft in Zukunft aktiv unterstützen wird. Dadurch erhält die im vergangenen Jahr von den Vorsitzenden der dsj und der RSSU unterzeichnete Vereinbarung noch mehr Gewicht auf regionaler Ebene, wodurch gute Voraussetzungen für neue deutsch-russische Vereinspartnerschaften geschaffen wurden.

Jan Holze, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend (dsj), zieht ein Resümee des Fachkräfteaustauschs: „Sportliche Großereignisse, wie die Fußball WM 2018 in Russland, geben einen ausgezeichneten Rahmen für den Austausch zwischen verschiedenen Ländern. Durch das gegenseitige Kennenlernen der aktuellen Entwicklung des Sports werden neue Möglichkeiten und Ansätze für künftige Jugendaustauschmaßnahmen geschaffen. Ich bin zuversichtlich, dass durch diese Maßnahmen nicht nur Freundschaften zwischen den Ländern entstanden sind, sondern vielmehr auch der Grundstein für künftige Austauschprogramme auf kommunaler Ebene gelegt wurde."

Die Maßnahme wurde durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Robert Bosch Stiftung und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, gefördert.

Die Deutsche Sportjugend (dsj) sucht indes Handballvereine, die an der Durchführung einer deutsch-russischen Jugendbegegnung ab dem Jahr 2019 interessiert sind. Ziel ist es, trotz der angespannten politischen Situation, den zivilgesellschaftlichen Dialog zwischen Jugendlichen beider Länder zu stärken.

Mehr dazu auf den Internetseiten des Hessischen Handball-Verbandes

 

 

Anzeige
Banner HANDBALL - Es lebe der Sport
Banner DHB-Rahmentrainingskonzeption
Hanniball