Auch stark im Eins-gegen-Eins: Jerrit Jungmann. - Foto: Bendig

17.07.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

Wurfgewaltiger Youngster kommt zur HG Oftersheim/Schwetzingen

Da ist dem Handball-Drittligisten Oftersheim/Schwetzingen aber noch ein ganz netter Fisch ins Netz gegangen. Denn mit Jerrit Jungmann hat sich ein talentierter Rückraummann dafür entschieden, sein erstes Aktivenjahr bei der HG zu verbringen.

Jungmann entstammt der Talentschmiede von Grün-Weiß Dankersen des Bundesligisten TSV Minden. Im abgelaufenen Spieljahr pflügte er mit seinen Kameraden durch die Weststaffel der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) und beendete die Saison als Meister mit fünf Punkten Vorsprung. Danach war erst im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft gegen den späteren Titelträger Berlin Endstation. Dabei trug sich der Mittelmann wie so oft zuvor zweistellig in die Torschützenliste ein. „Ich habe da vom Trainer (Anmerkung: Sebastian Bagats) viel Verantwortung aufgetragen bekommen und es hat sich gut entwickelt für uns“, blickte der Blondschopf zurück. Dies ist wohl auch der Konkurrenz aufgefallen. Denn in vielen gegnerischen Spielberichten wurde er oft zum „auffälligsten Mann“ gekürt. Neben Simon Strakeljahn (156) und Maximilian Nowatzki (118) war Jerrit Jungmann (109) drittbester Torschütze seines Teams, obwohl er einige Spiele wegen einer hartnäckigen Wadenverletzung verpasste.

Auch Coach Bagats war zufrieden, für den vor allem die Entwicklung seiner Spieler zählt. Nowatzki und Strakeljahn erhielten gleich einen Bundesliga-Anschlussvertrag. Torwart Leon Grabenstein und Malte Nolting stoßen zur GWD-Drittligamannschaft. „Das könnten auch weitere Spieler, wenn sie nicht aus Studiengründen wechseln würden.“ So wie eben Jungmann, den es wegen seines angestrebten BWL-Platzes nach Mannheim verschlug. Natürlich blickte er sich gleich in der hiesigen Handballszene um und wurde umgehend fündig: „Das Probetraining bei der HG hat mir gleich sehr gut gefallen. Auch die Art wie Holger (Anmerkung: Trainer Löhr) mit den Jungs umgeht, war mir sehr sympathisch. Und die Mannschaft hat mich auch toll angenommen. Da war die Entscheidung schnell ganz einfach.“ Jetzt weilt er noch im Urlaub und steigt dann nach vollzogenem Umzug im August in die Vorbereitung mit ein.

Hideg wohl auch zu Nußloch

Aber auch auf andere Neuigkeiten dürfen sich die HG-Fans wohl freuen, besonders bei den lokalen Duellen mit der SG Nußloch. Da wird dann nicht nur Christian Zeitz im SGN-Dress auflaufen (wie gestern vermeldet), sondern wahrscheinlich auch Daniel Hideg, der ja bekanntlich zum Bundesligisten TSG Friesenheim gewechselt ist. Er soll – laut kursierenden Gerüchten – mit einem Zweispielrecht für den Staffelkonkurrenten der HG ausgestattet werden.

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