Nationalspieler Steffen Weinhold bei den Special Olympics 2018 in Kiel. - Foto: Schlotmann

14.09.2018 · Home, Verband, Engagement · Von: oti

Special Olympics World Games: DHB begrüßt die Bewerbung von SO Deutschland

Der Deutsche Handballbund (DHB) begrüßt die Bewerbung von Special Olympics Deutschland (SOD) um die Ausrichtung des Special Olympics World Games 2023. „Die Weltspiele sind eine wunderbare Chance, die Öffentlichkeit auf Special Olympics sowie die Möglichkeiten der Inklusion im und durch Sport aufmerksam zu machen“, sagt Martina Haas als Vorstand Mitglieder anlässlich des Besuchs der Evaluierungskommission von Special Olympics International (SOI) in Berlin.

Unter der Leitung von Exekutivmitglied und Schwimm-Olympiasiegerin Donna de Varona (USA) informiert sich die Kommission in der Bundeshauptstadt bis einschließlich Donnerstag über Sportstätten und Rahmenbedingungen für die Ausrichtung einer Großveranstaltung. Zu den Unterstützern der Bewerbung von Special Olympics Deutschland gehören neben dem Deutschen Olympischen Sportbund und dem Land Berlin das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Die Weltspiele von Special Olympics werden alle vier Jahre ausgetragen (2019 in Abu Dhabi). Etwa 7 000 Athletinnen und Athleten aus etwa 170 Ländern gehen während der neun Wettbewerbstage in 25 Sportarten an den Start. Laut Special Olympics Deutschland gelten die Special Olympics World Games als weltweit größte inklusive Sportveranstaltung. Die Entscheidung zur Vergabe wird am 13. November durch SOI bekannt gegeben.

Deutscher Handballbund und Special Olympics sind seit dem Jahr 2014 Kooperationspartner. Zuletzt begleiteten Mitglieder der DHB-Jugendkommission und Junge Engagierte des Spitzenverbandes sowie der Landesverbände SOD bei der Ausrichtung der Handballwettbewerbe im Rahmen der Nationalen Spiele im Mai dieses Jahres in Kiel. Die Nationalspieler Rune Dahmke und Steffen Weinhold von Rekordmeister THW Kiel waren neben den Special-Olympics-Athleten Michaela Harder, Christoph Bertow und Pierre Petersen die „Gesichter der Spiele“.

Martina Haas: „Ziel unserer Kooperation ist es, die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am Handballsport zu ermöglichen. Hier sind wir im engen Austausch und werden im kommenden Jahr wieder ein gemeinsames Netzwerktreffen veranstalten, um weitere Wege für inklusiven Handballsport zu erarbeiten. Kooperation ist für uns mehr als nur ein Stück Papier.“

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