Handballer beim 11. Sportspiel-Symposium der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft in Heidelberg: Steffen Greve, Alfred Richartz, Marcus Dodt, Stefan König, Lutz Müller und Frowin Fasold.

16.09.2018 · Engagement, Home, Jugend · Von: oti

DHB-Forum während des 11. Sportspiel-Symposiums der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft

Die Universitätsstadt Heidelberg war von Donnerstag bis Sonnabend Veranstaltungsort des 11. Sportspiel-Symposiums der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft. „Das zentrale Anliegen bestand darin, eine Brücke zwischen den Anforderungen der Praxis und den theoretischen Perspektiven der Wissenschaft zu schlagen und aktuelle Forschungsprojekte zu präsentieren“, erklärt Dr. Steffen Greve (Leuphana Universität Lüneburg), Mitglied der Jugendkommission des Deutschen Handballbundes und Mitarbeiter der Projektgruppe Handball an Hochschulen, „ebenso wollten wir gezielt die Möglichkeit zur Diskussion und zum Netzwerken bieten.“ Gemeinsam mit Projektgruppenmitglied Prof. Dr. Stefan König sowie Dr. Lutz Müller beleuchtete Steffen Greve im Zuge des DHB-Forums vor 50 Zuhörern „Aktuelle Tendenzen und Forschungsperspektiven“.

In der Gestaltung der Forumsinhalte setzten die Vertreter auf Vielfalt. Sie stellten Arbeiten zu Thesen und Themen wie „Handball als Bildungsgut“ (Lutz Müller, Bremen), „Coaching für Coaches: CLASS-basiertes Online-Coaching zur pädagogische Trainingsqualität als Instrument der Trainerbildung im Handball“ (Prof. Dr. Alfred Richartz, Kathrin Kohake und Jessica Maier, alle Universität Hamburg) und „Exploration der Dimensionen der Persönlichkeit von Handballschiedsrichtern“ (Marcus Dodt, Frowin Fasold und  Prof. Dr. Daniel Memmert, alle DSHS Köln) vor. Genauso fanden das Forschungsprogramm „Bilaterales Training im Jugendhandball“ (Stefan König und Elke Weyermann, beide PH Weingarten) und mit „Handlungs- und Bewegungslernen im Kinder-Handball“ (Frowin Fasold und Luca Houseman, beide Köln) eine praxisnahe Evaluation impliziter und expliziter Instruktionen Einzug auf die Themenliste.

Beachtung fanden der Arbeitskreis „Nutzenfokussierte Evaluation der inklusiven Handballinitiative Freiwurf Hamburg“ (Leitung Steffen Greve) und Handball-Inhalte verschiedenster weiterer Arbeitskreise. Professor Dr. Dirk Büsch (Universität Oldenburg), etwa, sprach im Arbeitskreis „Talent“ über die Sichtungssysteme des Deutschen Handballbundes. In Summe hatten knapp 20 Beiträge des Symposiums direkten Bezug zum Handballspiel.

Dies ist auch in Zukunft zu erwarten: Dirk Büsch hält gemeinsam mit Professor Dr. Jörg Schorer (ebenfalls Universität Oldenburg) die Organisationsfäden des für das Jahr 2020 geplanten 12. Sportspiel-Symposiums der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft in den Händen. Veranstaltungsort ist die Nordseeinsel Borkum. Für das Jahr 2022 ist die 13. Auflage des Symposiums in Lüneburg geplant. Die örtliche Ausrichtung übernehmen Steffen Greve, Professorin Dr. Jessica Süßenbach und Professor Dr. Stephan Schiemann.

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