Ist mit hohen Erwartungen zum Seminar nach Wetzlar gereist: Carolin Appell, Jugendsprecherin des Bezirks Altbayern im Bayerischen Handball-Verband. - Foto: Josefine Gorka

29.09.2018 · Engagement, Home, Jugend · Von: oti

Jugendsprecherseminar in Wetzlar: „Junge Engagierte sind Multiplikatoren“

Seit Freitag und noch bis Sonntag tagen in Wetzlar die Jugendsprecher des Deutschen Handballbundes mit den jungen Engagierten aus den Landesverbänden. Nach Hessen gereist ist unter anderem Carolin Appell, Jugendsprecherin des Bezirks Altbayern im Bayerischen Handball-Verband. Die Erwartungen der jungen Engagierten an das Seminar seien hoch, sagt sie. Neben Detailinformationen zur Weltmeisterschaft der Männer (vom 10. bis zum 27. Januar kommenden Jahres in Deutschland und Dänemark) erhofft sich die 23-Jährige vor allem Informationen zu aktuellen Projekten und Strukturen der Handballjugend – und „neue Kontakte“.

Carolin Appell, unter anderem Trainerin einer Auswahlmannschaft im Handball-Bezirk Altbayern, engagiert sich seit sieben Jahren als Jugendsprecherin. Die jungen Engagierten des DHB unterstützte sie bereits bei Länderpokal-Wettbewerbern in Berlin und bei deren Begleitung des Deutschen Turnfestes in der Bundeshauptstadt.

Wichtig sei, nah dran zu bleiben, sagt sie. Den Kontakt zu den „Kollegen“ des DHB und aus anderen Landesverbänden pflege sie bewusst. Wohl auch auch, um Impulse und Anregungen aus anderen Bereichen für die eigene Arbeit zu akquirieren: „Es ist eigentlich ja sinnlos, wenn ein Verein ein funktionierendes Projekt entwickelt – und ein anderer das neu erfindet.“ Toll wäre ein „Informationspool“, um Best-Practice-Modelle transparenter zu machen.

Gastgeber des Seminars in Wetzlar sind Melanie Kossmann und Andreas Heßelmann als DHB-Jugendsprecher sowie deren Stellvertreter Sabrina Apel und Cederic Hass.

Laut Andreas Heßelmann seien die Gastgeber mit der Resonanz auf die Einladung zufrieden: „Es sind wieder einige Neue dabei, auch Junge.“ Man wolle in Wetzlar zeigen, „was machen wir Jugendsprecher, was macht der DHB – was ist im jungen Engagement möglich.“ Ein Ziel sei, Wege aufzuzeigen, die die Engagierten gehen können, um Veränderungen herbeizuführen. Im Workshop „Sei ein Faktor“ gehe es darum, darzustellen, wie man Prozesse in Gang setzt.

Heßelmann sieht in den Mitstreitern aus den Landesverbänden Multiplikatoren. „Schön wäre es, wenn sie in in den Landesverbänden eigene Seminare anböten, um die Idee des jungen Engagements zu transportieren.“ Das Seminar in Wetzlar gebe Hilfestellungen. Sabrina Apel, etwa, gestaltet am Wochenende einen Workshop „Visualisierung“.

Unterwegs seien die DHB-Jugendsprecher in Wetzlar auch in Sachen Eigenwerbung. Andreas Heßelmann: „Wir stellen unsere Projektgruppen vor, um zu informieren, aber auch, um noch den ein oder anderen zusätzlichen Mitstreiter zu gewinnen.“ Man sei in den Gruppen „Junges Engagement“, „Medienteam“ und „Aus- und Fortbildung“ nicht nur für zusätzliche Mitarbeiter, sondern auch für neue Inhalte offen.

Die Vorbereitung des Seminars sei arbeits- und zeitintensiv gewesen, sagt Heßelmann. „Ich glaube, wir haben inhaltlich sehr viel vorbereitet, müssen jetzt nur noch schauen, dass wir die Teilnehmer mitnehmen und motivieren.“

Der DHB-Jugendsprecher ist fest davon überzeugt, dass das ganze Team auf dem richtigen Weg ist. Hatten sich im Vorjahr an die 20 Jugendsprecher in Braunschweig zum Seminar getroffen, sind es in diesem Jahr in Wetzlar 30.

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