„Wichtig ist der Austausch“ – Annika Schneider, Jugendsprecherin des Hamburger Handball-Verbandes (links). - Foto: Josefine Gorka

01.10.2018 · Engagement, Home, Jugend · Von: oti

Seminar in Wetzlar: „Junges Engagement weiter verbreiten“ – 2019 Veranstaltung für Einsteiger

Annika Schneider gibt sich überrascht, positiv überrascht: Von Freitag bis Sonntag weilte die Jugendsprecherin des Hamburger Handball-Verbandes beim Jugendsprecherseminar 2018 des Deutschen Handballbundes. Veranstaltungsort war Wetzlar. „Ich hatte gedacht, dass wir viel frontal vermittelt bekommen.“ Das Gegenteil sei der Fall gewesen: „Man konnte sich in den Workshops einbringen, seine Ideen mit anderen austauschen“, sagte die junge Engagierte nach Ende der Drei-Tages-Veranstaltung. Es bringe viel, „wenn man schon früh erkennt, woran es vielleicht hapert – wo muss ich unbedingt dran drehen, damit eine Idee auch umgesetzt werden kann.“

Wichtig sei der Austausch. Annika Schneider, die bis August ein Freiwilliges Soziales Jahre beim HHV absolvierte: „In den Gesprächen kommt man schnell dahinter, wie andere Probleme lösen.“

Neben neuen Eindrücken, Erfahrungen und Kontakten nehme die Hamburgerin einen ganzen Korb voller Impulse mit zurück in den hohen Norden: „Wichtig ist mir auf jeden Fall, dass wir die Kontakte halten und ausbauen.“ Wenn alle einem Strang ziehen, komme man dem Ziel schnell näher.

Gastgeber des Seminars in Hessen waren die DHB-Jugendsprecher Melanie Kossmann und Andreas Heßelmann sowie deren Stellvertreter Sabrina Apel und Cederic Hass.

Melanie Kossmann am Sonntagnachmittag: „Ein Ziel hatten wir schon vor Beginn des Seminars erreicht.“ Absicht sei gewesen, mit den Angeboten junge Engagierte zu erreichen, die bisher noch nicht an DHB-Veranstaltungen teilgenommen haben. „Das ist uns gelungen.“ Bewusst habe man den Teilnehmerkreis nicht auf die gewählte Jugendvertreter der Landesverbände begrenzt. „Alle konnten sich anmelden. Wir haben viele neue Gesichter gesehen.“

Mit auf den Weg gegeben habe man den Teilnehmern Werkzeuge, „wie sie das junge Engagement bewerben und weiter verbreiten können.“ 

Sie persönlich nehme aus dem Seminar die Erkenntnis mit nach Hause, „dass es viele Leute gibt, die etwas im Kopf haben und sich im Handball engagieren, die noch sehr jung sind, aber schon tolle Aktionen machen und durch ihren Einsatz den Handball nach vorne bringen wollen.“ Im Ergebnis habe man jede Menge Ansätze gewonnen, die jetzt auf Machbarkeit zur prüfen und weiterzuverfolgen seien.

Laut Melanie Kossmann sei nach dem Jugendsprecherseminar vor dem Jugendsprecherseminar. Für Frühjahr kommenden Jahres planen Melanie Kossmann, Sabrina Apel, Andreas Heßelmann und Cederic Hass eine ähnliche Veranstaltung, wie die von Freitag bis Sonntag in Wetzlar. „Die richtet sich dann vor allem an Einsteiger“, sagt Melanie Kossmann.

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