Die Teilnehmer der Mini-WM in Fürstenfeldbruck. - Foto: Bayerischer Handball-Verband

10.10.2018 · Home, Verband, Landesverbände · Von: PM

Mini-WM in München: Erinnerungen fürs Leben schaffen

Am Tag der Deutschen Einheit fanden bayernweit sieben der acht Gruppenturniere - am kommenden Samstag wird entschieden, welche drei Teams die Hauptrunden-Teilnehmer komplettieren werden.

Dass Angola und Japan als Gruppenerster in die Hauptrunde einer Weltmeisterschaft einziehen, hat es so wohl noch nie gegeben. Aber bei der Mini-WM in Bayern ist alles möglich, denn auch diese hat es in Bayern so noch nie gegeben. Von Oktober bis Dezember spielen 48 männliche und weibliche Mannschaften untereinander aus, wer ins Finale der Mini-WM einziehen wird und im Vorfeld an die Spiele der IHF Handball-Weltmeisterschaft die beiden Finalspiele der Mini-WM in der Olympiahalle bestreiten darf.

"Spanien vor noch ein Tor" oder "Auf geht's Bahrain kämpfen und siegen" – neue Fangesänge, die gestern erstmals in den bayerischen Handballhallen ertönt sind. In Forchheim, Höchberg, Burgebrach, Landshut, Fürstenfeldbruck, Schwabhausen und Gröbenzell wurden am Tag der Deutschen Einheit sieben der acht Gruppenturniere der Mini-WM ausgetragen. Jede Mannschaft vertritt dabei ein anderes Land, was für ein internationales Flair in den Hallen sorgte.

Geschmückt mit den Landesfarben ihrer Nation, spielten Bayerns D-Jugenden gestern ihre eigene kleine Weltmeisterschaft untereinander aus. Die 24 weiblichen und 18 männlichen Teams liefen mit ihrer Nationalfahne auf das Feld, trugen selbstgestaltete T-Shirts, Stirnbänder, Armbänder oder Aufkleber ihrer Nation und lauschten den einzelnen Hymnen. Ein einmaliges Event, das es in Bayern so noch nicht gegeben hat. Aufgeteilt auf acht Turniere mit jeweils sechs Mannschaften, spielten die Jungs wie auch die Mädels in 2x8 Minuten den Modus der WM 2019 nach. 

Mittendrin war auch WM-Botschafter Dominik Klein, der bei den Jungs in Fürstenfeldbruck und bei den Mädels in Gröbenzell vorbeischaute. Mit Autogrammen, Fotos und einer gemeinsamen LAOLA-Welle machte er alle Teilnehmer glücklich – denn bei der Mini-WM soll der Spaß im Vordergrund stehen ganz nach dem Motto: Mini-WM – Erinnerungen fürs Lebens schaffen. Die Anwesenheit des Deutschen Weltmeisters zeigte seine Wirkung, denn bei beiden Turnieren zog Deutschland als Gruppenerster in die Hauptrunde der Mini-WM ein.

Von den 48 teilnehmenden Mannschaften ziehen 24 Teams in die Hauptrunde der Mini-WM ein, die in der ersten Novemberwoche ausgespielt wird. Dabei werden jeweils zwei Gruppen aus der Vorrunde zusammengelegt und die Punkte aus der Vorrunde mitgenommen. Die Mannschaften, die noch nicht gegeneinander gespielt haben, treten in der Hauptrunde gegeneinander an. Die beiden Teams die am Ende der Hauptrunde am meisten Punkte gesammelt haben, ziehen ins Halbfinale der Mini WM ein.

Bei den Jungs qualifizierten sich: 

DEUTSCHLAND - TuS Fürstenfeldbruck, FRANKREICH - BHC Königsbrunn 09, SERBIEN - SC Vöhringen

ISLAND - TSV Schleißheim, JAPAN - FC Bayern München, SPANIEN - TG Landshut

KATAR - TSV Rothenburg, ÄGYPTEN - SG Kernfranken, ARGENTINIEN - JSG Fürther Land

Die Gruppe C wird in Coburg am kommenden Samstag ausgespielt, dort entscheiden sich die letzten drei Hauptrunden-Teilnehmer.

 

Bei den Mädels qualifizierten sich: 

DEUTSCHLAND - TSV Murnau, RUSSLAND - HT München, SERBIEN - TSV Ismaning, 

JAPAN - HC Forchheim, ISLAND - HC Erlangen, SPANIEN - HG Naila 

CHILE - TSV Allach, NORWEGEN - HSG Schwab/kirchen, SAUDI ARABIEN - Schwabmünchen 

ANGOLA - HSG Rednitzgrund, KATAR - TG Höchberg, SCHWEDEN - JSG Fürther Land

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