TSV-Coach Eckard Nothdurft kehrt mit den MadDogs erstmals als Gästetrainer in die Balinger Sparkassenarena zurück. - Foto: Jörn Kehle/TSV

12.10.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

MadDogs gastieren zum Derby in Balingen - Nothdurft: „Wird sehr emotional für mich“

Durch eine nicht mehr für möglich gehaltene Aufholjagd haben die Drittliga-Handballer gegen den TuS Fürstenfeldbruck den ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Am Sonntag, 14. Oktober, 17 Uhr, wartet nun auf die Mannschaft von TSV-Coach Eckard Nothdurft das Lokalduell beim HBW Balingen-Weilstetten II.

Unterschiedlicher hätte das vergangene Wochenende nicht laufen können. Während die Filder-Handballer nach zwischenzeitlichem Acht-Tore-Rückstand doch noch gewannen, waren die Jung-Gallier in Dansenberg von Anfang an im Rückstand, verloren folgerichtig mit 28:34 und fielen von Platz zwei auf vier zurück. Doch nun hat die Zweitligareserve wieder ein Heimspiel und das weiß Nothdurft aus Erfahrung ist immer etwas Besonderes: „Sie haben das Selbstverständnis, dass man zu Hause gewinnt und das wird auch am Sonntag nicht anders sein.“

Da der TSV-Kommandogeber sowohl als Spieler als auch als Trainer beim HBW tätig war, kennt er die dortigen Verhältnisse natürlich bestens: „Für mich wird es sehr emotional, denn ich war seit Jahr nicht mehr in der Halle“, hat er eine Vorahnung, wie das Gefühl bei seiner ersten Rückkehr sein wird, „die Sparkassenarena hat auf jeden Fall Bundesligaflair und sorgt dafür, dass die Heimmannschaften wahnsinnig heimstark sind.“

Was die Vorbereitung für ihn schwierig macht ist, dass vorher nicht klar ist, wer im HBW-Kader steht. „Mit den Ausfällen von Niklas Diebel und Tim Rozman fehlt ihnen natürlich eine enorme Feuerkraft aus dem Rückraum, aber sie haben gleich vier Spieler aus der ersten Mannschaft, die sie wegen der U23-Regel problemlos bringen können“, hat der Studienleiter analysiert.

Das Spiel und den Sieg gegen Fürstenfeldbruck hätten er und seine Jungs so genommen, wie es war und nicht mehr lange darüber gesprochen. Dennoch war das Angriffsspiel in der ersten Hälfte nicht das Gelbe vom Ei. „Da waren wir teilweise schwach im Angriff. Irrational war jedoch auch, wie sich Fürstenfeldbruck noch mit 19:10 hat schlagen lassen“, sagt der 53-Jährige. Mitnehmen könne man, dass aus verschiedenen Abwehrvarianten ausgewählt und reagiert werden kann.

Allerdings sollte sein Team eines tunlichst vermeiden. „So lange schlechte Phasen dürfen wir uns in Balingen nicht leisten, denn das hat uns schon oft den Kragen gekostet“, spricht Nothdurft den Punktverlust in Zweibrücken, die Niederlage in Haßloch und den knappen Sieg in Willstätt an, „diesen Gefallen, dass wir nochmals zurückkommen können, wird uns Balingen-Weilstetten nicht tun.“

Personell bereitet ihm der Rücken von Timo Flechsenhar Sorgen und Torhüter Sebastian Arnold quält sich mit einem Infekt herum. Gespannt ist der TSV-Coach auf das Duell der Torhüter. „Sebastian Arnold, Nicolas Gross und Mario Ruminsky sind alle fast gleich alt, deshalb lasse ich mich überraschen, wie die Rangliste im direkten Duell ausfällt.“

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