Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (von li. nach re.):René Hecht, Andreas Michelmann, Stefan Kretzschmar, Franz Reindl, Dagmar Freitag, Rainer Koch, Stephan Mayer, Thomas Willenbacher

15.10.2018 · Slider, Home, Verband · Von: pm

Parlamentarischer Abend Teamsport Deutschland: Internationale Sportgroßveranstaltungen in Deutschland

Mit über 100 Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft hat Teamsport Deutschland am Mittwoch, den 10. Oktober 2018 im Haus der Commerzbank in Berlin seinen ersten Parlamentarischen Abend veranstaltet.

Thema des Abends war die Frage „Internationale Sportgroßveranstaltungen in Deutschland -sind wir noch konkurrenzfähig?“. In seiner Begrüßungsrede hat Andreas Michelmann, Sprecher von Teamsport Deutschland und Präsident des Deutschen Handballbundes die besondere gesellschaftliche Bedeutung von Mannschaftssportarten herausgestellt und insbesondere die Notwendigkeit Sportgroßveranstaltungen in Deutschland durchzuführen. Diese sein für den sozialen Zusammenhalt ebenso wichtig wie für die Entwicklung der Sportarten. An die Politik gerichtet, forderte Michelmann gleiche Voraussetzungen für die Bewerbung und Durchführung von Sportgroßveranstaltungen in Deutschland zu schaffen. Dazu gehörte neben Steuerfragen auch die Abdeckung mit modernen Trainingsstätten bis hin in den Breitensport. In diesem Zusammenhang spricht sich Michelmann eindeutig für Olympische Spiele in Deutschland aus.  

Auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern Stephan Mayer stellte in seinem Grußwort die besondere Anziehungskraft und Begeisterungsfähigkeit von Mannschaftssportarten heraus. Gerade Teamsport begeistere die Bevölkerung in sehr hohem Maße und insbesondere Teamsportarten – auch oder vor allem bei Olympischen Spielen – sorgten für einen besonderen Teamcharakter über alle Sportarten hinweg. Ebenso spricht sich Mayer dafür aus, mehr internationale Sportgroßveranstaltungen nach Deutschland zu holen und die Rahmenbedingungen dafür in enger Zusammenarbeit zwischen Sport und Politik zu verbessern.

An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen Franz Reindl, Präsident Deutscher Eishockey-Bund, Rainer Koch, 1. Vizepräsident Deutscher Fußball-Bund, Dagmar Freitag, Vorsitzende Sportausschuss Deutscher Bundestag, und Stefan Kretzschmar, Botschafter der Handball-WM 2019, teil. In der Runde wurde intensiv über die Voraussetzung für internationale Turniere in Deutschland diskutiert. Alle Teilnehmer waren einhellig der Meinung, dass es erstrebenswert und notwendig sei, Turniere nach Deutschland zu holen. Dabei unterstrich Franz Reindl, dass es für einige Verbände sogar überlebensnotwendig sei, Sportgroßveranstaltungen in Deutschland durchzuführen, aber dazu die Voraussetzungen verbessert werden müssten. Dazu gehörten auch Trainingsstätten für den Nachwuchs wie auch mehr staatliche Unterstützung. Außerdem wurde über die Notwendigkeit gesprochen, neben Turnieren auch internationale Sportkongresse in Deutschland durchzuführen. Dagmar Freitag versprach hier, sich dafür einzusetzen, dass die Politik auch in diesem Bereich bessere Rahmenbedingungen für die Verbände schaffe.

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