03.11.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

Nothdurft: „Es wird eine wilde Fahrt geben“ - MadDogs empfangen HC Oppenweiler/Backnang in der Egelseehalle

Sieben Tage nach der Niederlage in Saarlouis wartet auf die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen/Filder das nächste Heimspiel. Zum Derby kommt am Samstag, 3. November, 19.30 Uhr, der Tabellennachbar HC Oppenweiler/Backnang.

Beide Kontrahenten trennt nur ein Zähler und es wurden jeweils 292 Tore erzielt, der HCOB hat jedoch 29 Treffer weniger kassiert. „Sie haben eine gute Mannschaft, die ausgeglichen besetzt und intelligent zusammengestellt ist“, lobt Nothdurft die Gäste, „außerdem haben sie mit Matthias Heineke einen Trainer, der Handball schon als Spieler verstanden hat.“

Weil beide Teams die jeweils viertbeste Angriffsreihe stellen, erwartet der TSV-Kommandogeber, dass es viele Tore geben wird: „Es wird eine wilde Fahrt geben, weil beide gleich viel Tore erzielt haben und in diesem Bereich sicherlich nicht zu den schlechtesten Teams der Liga gehören. Oppenweiler/Backnang hat dazu, ähnlich wie wir, einen unglaublich guten Gegenstoß und mit Marcel Lenz und Lukas Köder zwei wahnsinnig schnelle Spieler, die über die zweite Welle viel Dampf und Druck machen können.“

In Lenz haben sie auch den besten Torschützen der Liga, der mit 88 Treffern vor Konstanz Paul Kaletsch (82) und Kornwestheims Peter Jungwirth (81) rangiert, mit weitem Abstand folgt Spielmacher Kevin Wolf (29). „Er ist ein super Neuzugang, aber auch ihr Torwart Stefan Koppmeier hat gegen Willstätt überragend gehalten und in Evgeni Prasolov haben sie einen sehr erfahrenen Neuen dazubekommen“, analysiert der TSV-Coach.

Die sieben Punkte auf dem Konto hat der Sturmfederclub alle in den letzten fünf Aufgaben geholt, wobei es im letzten Spiel nach einem Sechs-Tore-Rückstand noch einen 35:25-Heimsieg gab. „Das war wie ein Blitz aus heiterem Himmel“, hat sich der Studienleiter das Video angeschaut, „wenn so ein Team ins Rollen kommt, wird es schwer, sie zu stoppen.“

Doch genau das wird die Aufgabenstellung für seine Truppe sein, die Gäste erst gar nicht in einen Lauf kommen zu lassen: „Beide wollen es über den eigenen Gegenstoß lösen, deshalb werden die Torhüter und die bessere Verteidigung entscheidend sein“, vermutet der 53-Jährige, „im Vergleich zu Saarlouis müssen wir uns ein Stückweit besser verhalten, denn wir hatten die HG zwölfmal im Zeitspiel, haben aber doch noch acht Tore kassiert. Wir müssen uns einfach dafür belohnen, wenn wir den Gegner derart unter Stress setzen.“

In den bisherigen acht Aufeinandertreffen hatten meist die MadDogs das bessere Ende für sich und das soll am besten auch nach der Partie am Samstag der Fall sein. „Die Rückwärtsbewegung wird sicherlich ein Faktor sein und die Bereitschaft, schnell von Angriff auf Abwehr umzustellen“, weiß Nothdurft. Verzichten muss er auf Routinier Timo Flechsenhar, dessen Rückenbeschwerden sich als gravierender herausgestellt haben, ansonsten kann er aus dem Vollen schöpfen.

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