Die „Jungen Wilden“ beim Siegesjubel. – Foto: TV Hannover-Badenstedt/Jörg Zehrfeld

06.11.2018 · 3. Liga, Frauen 3. Liga, Staffel Nord · Von: pm verein

Der Badenstedter Express überrollt den SV Henstedt-Ulzburg

Erneut ein Kantersieg für die Jungen Wilden Hannover-Badenstedt, mit 35:18 (17:5) wurden die „Frogs“ vom SV Henstedt-Ulzburg nach Hause geschickt.

Zwei Strafwürfe durch Jana Pollmer und ein Konter von Lena Seehausen läuteten das Debakel für die Gäste aus Schleswig-Holstein frühzeitig ein. Bereits nach neun Spielminuten stand es 8:1 für die Jungen Wilden, der SV dagegen arbeite heftig an seiner Fehlwurfquote. Da halfen auch zwei Auszeiten schon in den ersten fünfzehn Minuten nichts. Reihenweise gingen die Würfe neben das Badenstedter Tor oder landeten bei Torhüterin Frauke Kemmer und ihren Kolleginnen Hanna Belgardt und Kim Lukas. Badenstedts Christian Hungerecker konnte frühzeitig mit seinem Wechselreigen beginnen und auch seinen Youngstern wieder ausreichend Spielzeiten geben. Henstedt fand sich einfach nicht in der Badenstedter Halle zurecht und war schon zur Pause recht deutlich mit 12 Treffern abgehängt. Man merkte Badenstedt im zweiten Durchgang zwar hin und wieder an, dass es schwierig war bei so klaren Verhältnissen noch ordentlich Dampf zu machen, aber im Grunde gelang das im zweiten Durchgang über weite Strecken sehr gut. Spannung wollte aber in der Salzweg-Arena nicht mehr aufkommen. Fast alle Badenstedterinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen, lediglich Luzie Hilke wurde beim Einnetzen durch einen Schiedsrichterpfiff gehindert.

„Unseren Aufwärtstrend der letzten Wochen konnten wir nicht bestätigen. Wir waren nicht frei im Kopf und haben heute eine nicht drittligareife Leistung gezeigt“, mit diesen Worten akzeptierte Frogs-Coach Sven Rusbült die derbe Niederlage seiner Mannschaft. „Natürlich freue ich mich über 35 Treffer. Noch schöner ist allerdings, das wir heute nur 18 Tore kassiert haben. Das war ein entspannter Nachmittag“, war Badenstedts Trainer Christian Hungerecker sehr zufrieden mit seinem Team.

 

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