Die Auswahl des Gastgebers Handball-Verband Berlin beim Länderpokal 2017. Mit dem Deutschland-Cup betreten die Landesverbände in diesem Jahr neues Terrain. - Archivfoto: Alter Keeper

29.11.2018 · Home, Landesverbände, Slider · Von: oti

Deutschland-Cup: Berlin empfängt im Dezember 300 Talente der männlichen Jugend

Thomas Ludewig, Konstantin Büttner und Cederic Haß sind derzeit viel gefragte Gesprächspartner. Präsident, Geschäftsführer und Haß, der derzeit beim Handball-Verband Berlin (HVB) ein Duales Studium absolviert, halten die Organisationsfäden für den Deutschland-Cup der Jahrgänge 2002 und jünger der männlichen Jugend in den Händen. Laut Büttner erwarte der HVB von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Dezember, 16 Landesverbands-Auswahlmannschaften mit an die 300 Talenten in der Bundeshauptstadt. 

„Daneben etwa 80 Offizielle. Die Schiedsrichter sowie die Zeitnehmer und Sekretäre nicht mitgerechnet“, erklärt der Geschäftsführer. „Auch nicht die Vertreter des DHB, die die Veranstaltung begleiten.“ Der Deutschland-Cup der Landesverbände tritt in diesem Jahr erstmals an die Stelle des bisherigen Länderpokals des Deutschen Handballbundes. 

Laut Thomas Ludewig hätten die Veranstaltungsvorbereitungen bereits Anfang des Jahres begonnen: „Hotelreservierungen, Hallenreservierungen“, erklärt der HVB-Präsident. Konstantin Büttner: „Im Oktober, Anfang November sind wir dann in die heiße Phase eingestiegen.“ Detailabsprachen mit den teilnehmenden Landesverbänden, mit den Verantwortlichen der vier Spielhallen, Helfer-Akquise, Werbemaßnahmen, Redaktion des Programmheftes, Druck der Eintrittskarten: Gut 100 Punkte umfasse die To-do-Liste, zu der er, Präsident Ludewig und Cederic Haß tagtäglich greifen würden, um den Status-quo zu überprüfen, an deren Optimierung die drei Berliner von Jahr zu Jahr weiter arbeiten.

Von 2015 bis 2017 hatte der HVB für den Deutschen Handballbund die örtliche Ausrichtung des Länderpokals in der bisherigen Form übernommen, 2014 laut Thomas Ludewig bereits die Ausrichtung der Endrunde, für die sich die Auswahlmannschaften in Vorrunden-Turnieren seinerzeit noch qualifizieren mussten. „Die Erfahrungen kann uns keiner nehmen“, sagt der Präsident. „Was nicht heißen soll, dass wir die Veranstaltung nicht weiterentwickeln.“ 

Laut Geschäftsführer Büttner stehe der HVB im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen des Handball-Verbandes Württemberg, der für die Zeit von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. Januar 2019, 16 Auswahlmannschaften der weiblichen Jugend zum Deutschland-Cup empfängt. „Erfahrungsaustausch ist wichtig.“

Froh sei man seitens des HVB, dass der Freundeskreis des Deutschen Handballs, die Veranstaltung der Landesverbände genauso begleitet, wie das Vorgängerformat in Verantwortung des DHB; etwa durch die Gestellung von Medaillen und Pokalen. 

Zehn junge Engagierte aus den Reihen des Deutschen Handballbundes unterstützen während der Durchführung des Turniers vom 14. bis 16. Dezember in der Bundeshauptstadt. Konstantin Büttner: „Gemeinsam mit den Angehörigen des Jugendteams des HVB.“

Thomas Ludewig könne allen am Handball Interessierten einen Besuch der Bundeshauptstadt anlässlich des Deutschland-Cups nur empfehlen, den Angehörigen der Talente im Speziellen: Für die Talente gelte der Wettbewerb als Abschluss einer zum Teil fünf Jahre andauernden Förderung durch die Landesverbände. „Wir sehen in den vier Hallen drei Tage lang Nachwuchshandball auf höchstem Niveau.“ Und auch außerhalb der Spielstätten habe die Bundeshauptstadt gerade in der Vorweihnachtszeit viel zu bieten: „120 Weihnachtsmärkte. Das gibt es in keiner anderen Stadt“, sagt Ludewig.

Die Spielpläne des Deutschland-Cups vom 14. bis 16. Dezember in Berlin

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