Holger Löhr erwartet ein Duell auf Augenhöhe. - Foto: Verein

07.12.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm erein

HG Oftersheim/Schwetzingen will sich im Frankenland durchsetzen

Die Ausgangslage vor der Drittliga-Partie der HG-Handballer von Schwetzingen und Oftersheim beim HSC Coburg II ist jener ähnlich wie vor Wochenfrist beim Heimspiel gegen die SG Leipzig II. Die Kurpfälzer treffen auf eine zweite Mannschaft eines Bundesligisten, die tief im Tabellenkeller steckt. Nur eben diesmal auswärts (Sonntag, 16 Uhr) statt vor heimischer gut gefüllter Kulisse. Gespielt wird übrigens in der neuen Coburger Arena mit einer Kapazität von 3530 Plätzen. Die Zuschauerzahlen blieben dort (für den HSC II) indes meist zweistellig – gegen den benachbarten HC Erlangen II kamen immerhin 187 Gäste.

Dazu wollte Trainer Holger Löhr angesichts der Konstellation über die Woche die nötige Spannung aufbauen, wollte aber auch keinen Druck entwickeln, sondern eher rausnehmen. „Wir müssen uns schon mit dem Thema auseinandersetzen, aber es sollte eine Mischung aller Aspekte sein.“ Erst Regeneration, dann aber auch Spaß und der nötige Ernst sollten in der Trainingswoche vorherrschen. Denn für Löhr ist auch klar: „Wir werden nach diesem letzten Hinrundenspiel sicherlich dem einen oder anderen verlorenen Punkt nachtrauern.“ Da sollen jene von Coburg möglichst nicht dazugehören.

Dabei erwartet der Coach aber eine ausgeglichene Partie, sieht die Teams auf „Augenhöhe“. Doch da seine Truppe nach letzten Ergebnissen sozusagen „das untere Tabellendrittel anführt, muss es auch unser Anspruch sein, dort in Coburg zu bestehen. Trotzdem sind solche zweite Mannschaften aber immer auch ein wenig Überraschungsgeschichten“. Mit einer soliden Leistung aufbauend auf das Leipzig-Spiel soll dem entgegengewirkt werden. Im Frankenland jedoch wird abgewiegelt, die eigene Personaldecke sei wegen Abstellungen dünn, das Training bescheiden und die Akteure würden am Sonntag nach Einsätzen in der „Ersten“ und in der Jugend-Bundesliga am Sonntag möglicherweise ausgelaugt sein.

Daran wird seitens der HG aber kein Gedanke verschwendet, hier steht die eigene Perspektive im Vordergrund. Löhr ist aktuell mit der Entwicklung seiner Männer einigermaßen zufrieden, auch wenn wegen laufend auftretender Verletzungen oder Erkrankungen er ein wenig die Konstanz im Trainingsbetrieb dabei vermisse. Aber mit der nötigen Stabilität in der Deckung im Zusammenspiel mit dem Torwart sollte ein Sieg in Oberfranken im Bereich des Möglichen liegen.

 

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