Trainer Patrick Beer (li.) und der wiedergenesene Jannik Ruppert. - Foto: Verein

07.12.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Mit der Kraft des Blauen Blocks nach Leipzig

Am Sonntag muss die HSG Hanau in der 3. Handball-Liga Ost zum Hinrundenabschluss bei der SG Leipzig II antreten. Zwar wollen die Grimmstädter unbedingt ihren zweiten Auswärtssieg einfahren, doch ein Erfolg beim Tabellenletzten ist keinesfalls ein Selbstläufer. Allerdings dürfte es dieses Mal an fehlender Unterstützung in der Fremde nicht fehlen.

„Wir brauchen auf jeden Fall eine Top-Leistung, um aus Leipzig etwas Zählbares mitzunehmen“, warnt HSG-Coach Patrick Beer vor dem Gegner und verweist unter anderem auf die beiden Heimspiele der Gastgeber gegen die SG Nußloch (30:31) und ThSV Eisenach (29:31). Zwar verloren die Leipziger beide Partien, dennoch hatten sie vor heimischer Kulisse den beiden Ausnahmeteams der Liga jeweils am Rande einer Niederlage. Beer: „Sie stehen zu Unrecht da unten.“

Mit 4:24 Punkten ziert der Aufsteiger das Tabellenende. Lediglich gegen die HSC 2000 Coburg II (31:22) und die SG Bruchköbel (32:23) konnte Leipzig punkten. Um im Kampf gegen den Abstieg nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten, wäre ein Sieg gegen Hanau Gold wert. „Leipzig hat eine junge Mannschaft, die in einem Spiel ihre Hochs und Tiefs hat“, hofft Beer indes, dass der Gegner sich nicht gerade gegen sein Team in einen Rausch spielt.

„Wir wollen die Hinrunde mit einem positiven Punkteverhältnis abschließen“, sagt Beer. Derzeit rangiert die HSG Hanau mit 14:14 Zählern auf Tabellenplatz zehn. Dabei hat der Coach gleich mehrere Gründe, durchaus optimistisch die Reise nach Leipzig anzutreten. Seit lange Zeit steht ihm wieder der gesamte Kader zur Verfügung. Dadurch war bereits unter der Woche eine ganz andere Trainingsbelastung möglich.

Dank des 18:16-Erfolgs in der Vorwoche gegen den HSC 2000 Coburg II habe sich seine Mannschaft darüber hinaus etwas „freischwimmen können“, so Beer und ein Abrutschen in die Niederungen der Tabelle verhindert. Mit dem frischgetankten Selbstvertrauen gegen Coburg soll nun in Leipzig nachgelegt werden.

Dazu kommt noch die Unterstützung des Blauen Blocks. Viele HSG-Fans nutzen die Reise ins rund 400 Kilometer entfernte Leipzig, um einen Stadtbesuch und Handballsport zu verbinden. Und so dürfen sich Sebastian Schermuly und Co. auf stimmgewaltige Unterstützung freuen.

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