Lisa Letzner (vorne links) und das Team „Akkreditierung“ am WM-Spielort Leipzig. – Foto: Schlotmann

10.12.2017 · Landesverbände, Home, Engagement, WM 2017 Frauen · Von: oti

Hinter den Kulissen: Lisa Letzner koordiniert am WM-Spielort Leipzig die Vergabe der Akkreditierungen

Die Strapazen der vergangenen Tage sieht man Lisa Letzner nicht an. Die 23-Jährige stammt aus Ansbach studiert derzeit in Bayreuth Sportökonomie – und geht seit Anfang September nahezu täglich in der Arena Leipzig ein und aus. Nach ihrem Praktikum vor gut anderthalb Jahren hat „unikumarketing“ Leipzig als einer der sechs örtlichen Gastgeber der Frauen-WM 2017 in Deutschland die 23-Jährige zurück in die Messestadt geholt. Die junge Frau ist als Akkreditierungs-Managerin für das Lokale Organisationskomitee tätig. „Nicht nur, aber überwiegend“, sagt sie. An die 1 000 Zugangsberechtigungen hätten sie und ihre Mitstreiter seit Ende November ausgestellt. „Angefangen bei der für die Reinigungskraft über die des Medienvertreters bis hin zu der für die Spielerin“, erklärt die Studentin.

Der Ausgabe der ersten Akkreditierungen vier Tage vor Beginn der WM am 1. Dezember waren umfangreiche Vorbereitungen vorausgegangen. Lisa Letzner erinnert an das Vorbereitungstreffen für die Akkreditierungs-Manager der einzelnen Spielorte Anfang Oktober in Leipzig, eine Vielzahl an Absprachen mit Katrin Bauer als zuständige Mitarbeiterin des Deutschen Handballbundes, aber genauso an diverse Absprachen mit den verschiedenen Mitstreitern des Leipziger Organisationskomitees. Bei denen sei penibel genau festgelegt worden, wer sich während der WM wann in welchem Bereich bewegen darf. „Dann haben wir die Daten aufbereitet und im zentralen Akkreditierungssystem hinterlegt.“ Was zunächst wie eine Sisyphusarbeit erschien, habe sich laut Lisa Letzner spätestens mit Beginn der Weltmeisterschaft bewährt. „Vor allem auch, weil alle Spielorte miteinander vernetzt sind. Das macht vieles einfacher; auch für die, die von Spielort zu Spielort reisen müssen oder wollen.“

Am 27. November habe die Studentin gemeinsam mit sechs Volunteers dann das erste Mal die Akkreditierungsstelle in der Arena Leipzig besetzt. Den freiwilligen Helfern zollt die angehende Diplom-Sportökonomin ein Sonderlob: „Ohne diese hätte alles nicht so reibungslos geklappt.“

Einen konkreten Bezug zum Handball hat Lisa Letzner im Übrigen nicht: „Wenn überhaupt, dann auch nur weniger“, spielt sie mit Worten. „Ich war mal bei den Minis.“ Dass sie dem Ruf der Übernahme der Verantwortung der Akkreditierungen am Spielort Leipzig gefolgt ist, bereut die Studentin bis heute nicht: „Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung. Es ist interessant, was für Menschen bei uns vorbeikommen, um ihre Akkreditierungen abzuholen – das sind jede Menge neue Kontakte.“

Die Stimmung bei ihr und in ihrem Team sei auch noch nach inzwischen zehn Tagen Handball-WM am Spielort Leipzig ausgezeichnet. Dass das so ist, habe einen Grund: „Wenn man selbst eine positive Grundstimmung ausstrahlt, dann bekommt man auch nur Positives zurück.“ 

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