Mira Seith, Cederic Haß und Sebastian Krieger – Junge Engagierte im Einsatz beim Länderpokal der männlichen Jugend in Berlin. - Foto: Schlotmann

18.12.2017 · Landesverbände, Home, Engagement, Slider, Jugend · Von: oti

Cederic Haß zum Einsatz Junger Engagierter beim Länderpokal: „Toll, dass uns so viele Helfer zur Seite stehen“

Der Handball-Verband Berlin (HVB) ist örtlicher Gastgeber des Wettbewerbs der männlichen Jugend der Jahrgänge 2001 und jünger um den Länderpokal des Deutschen Handballbundes (DHB). Für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung von Montag bis einschließlich Donnerstag in vier Sporthallen der Bundeshauptstadt sorgen unter anderem an die 40 Junge Engagierte – überwiegend aus den Reihen der örtlichen Gastgeber, aber auch aus anderen Landesverbänden des DHB. Deren Zusammenspiel koordiniert Cederic Haß. Haß absolviert derzeit beim Handball-Verband Berlin ein Duales Studium – und gehört neben Melanie Kossmann (Südbaden) und Andreas Heßelmann (Bayern) sowie Sabrina Apel (Rheinland) zu den Jugendsprechern des Spitzenverbandes.

HVB-Präsident Thomas Ludewig und Konstantin Büttner, Leiter der Geschäftsstelle des gastgebenden Verbandes, hatte den 20-Jährigen von Beginn an in die Vorbereitungen der Veranstaltung mit nahezu 400 Aktiven und Schiedsrichtern eingebunden – und ihm unter anderem die Koordinierung des Einsatzes der ehrenamtlichen Helfer übertragen. Profitiert habe der Student dabei von den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre, während der er bereits in unterschiedlichen Funktionen in der Organisation der Großveranstaltung eingebunden gewesen sei. Seine persönlichen Ziele für den Wettbewerb 2017: „Neben dem reibungslosen Ablauf ist mir wichtig, dass sich die Jungen Engagierten kennenlernen und zusammenfinden; tagsüber in den Hallen – und auch am Abend.“

Die Aufgabenstellungen der Helfer seien vielfältig; angefangen bei der Betreuung der insgesamt 20 Auswahlmannschaften über die der Zuschauer bis zu Funktionen wie die der Hallensprecher.

In der Seelenbinder-Halle im Velodrom übernehmen Sebastian Krieger (Jugendsprecher Badischer Handball-Verband) und Mira Seith, Jugendsprecherin des Kreisverbandes Bruchsal (Baden), die Funktion der Hallensprecher.

Mira Seith musste nicht lange überlegen, als der Handball-Verband Berlin sie um Unterstützung bat: „Ich trainiere zuhause eine Kreisauswahl. Das ist dann schon interessant, zu sehen, wie es danach weitergeht. Der Empfang in Berlin war toll. Da hatte man von Anfang an ein gutes Gefühl. Und auch die Kommunikation untereinander klappt gut; wie das bei Sportlern eben so ist.“

Sebastian Krieger begleitet inzwischen im vierten Jahr eine Länderpokal-Endrunde, im dritten Jahr in Folge in Berlin. „Man kennt sich – und freut sich immer wieder auf das Wiedersehen; vor allem mit den Leuten, die man unter dem Jahr nicht trifft.“ Krieger zum Treffen mit Jugendsprechern auch anderer Landesverbände: „Bei solchen Veranstaltungen kann man schon eine ganze Menge auch nebenbei besprechen. Das ist ganz gut so.“

Die Helfer des Handball-Verbandes Berlin sind Angehörige des Jugendteams, aber auch Vertreter der örtlichen Vereine. Cederic Haß: „Wir hatten unsere Vereine gebeten sich mit in die Veranstaltung einzubringen. Und das hat sehr gut geklappt.“

Vor nahezu zwölf Monaten hatten die Verantwortlichen des Handball-Verbandes Berlin mit den Vorbereitungen der Leistungssport-Veranstaltung in der Bundeshauptstadt begonnen. „Im November dieses Jahres sind wir dann in die Detailplanungen eingestiegen.“ Die Redensart, dass am Ende der frühe Vogel den Wurm fängt, scheint sich zu bestätigen. Cederic Haß: „Wir sind angenehm überrascht, dass uns bei dieser Veranstaltung wieder so viele Helfer zur Seite stehen.“ 

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