Die drei Säulen der Inklusion

Die drei Säulen der Inklusion

Sport für alle

Der Deutschen Handballbund e.V. stellt die Vereinigung und Vertretung aller in der Bundesrepublik Deutschland Handballsport betreibenden Verbände und Vereine dar. Auf der Grundlage seiner Mitgliedschaft im Deutschen Olympischen Sportbund verpflichtet sich der DHB die Umsetzung der UN-Konvention für die Belange von Menschen mit Behinderung von 2006 voranzutreiben. Mit Inkrafttreten der Vereinbarung im Jahr 2009 wurde unter Artikel 30 das Ziel gesteckt, Menschen mit Behinderung die gleichberechtigte Teilnahme an Sportaktivitäten zu ermöglichen.

Der DHB erkennt die darin liegende Chance, Inklusion nicht nur für den Personenkreis der Menschen mit Behinderung anzustreben, sondern für jeden Menschen eine Umgebung zu schaffen, die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am Handball ermöglicht und dadurch die Lebensqualität, das Selbstbewusstsein und die Anerkennung merklich verbessert. 

 „Sport für alle“ – dieser Intention folgt dem Verständnis des DHBs. Unter dem Gesichtspunkt soll die vorliegende Richtlinie als Gerüst für eine Vielzahl von inklusiven Sportangeboten, Aktionen, Konzepten, Maßnahmen und Programmen im Breitensport in den Landesverbänden und Sportvereinen dienen.

1. Spielen

  • Rahmenrichtlinien
  • Landkarte der Inklusion
  • Best-Practice-Beispiele
  • Turniere

In Kooperation mit Special Olympics Deutschland

2. Zuschauen

  • Überblick über die Rollstuhl geeigneten Hallen
  • Kartenkontigente für Menschen mit Behinderung bei DHB Spiel

In Kooperation mit HBL

3. Engagieren

  • Inklusive Schiedsrichter
  • Ehrenamt
  • Kooperation dsj
  • Integration in bestehende Jugend-Projekte

In Kooperation mit Vereinen und Verbänden

Inklusion – ein Gewinn für den Handball

Der DHB sieht Inklusion als ein Gewinn für den Handball und die Gesellschaft. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist seit vielen Jahren gelebte Wirklichkeit innerhalb der Vereine und  Landesverbände. Mit den geschaffenen Richtlinien, den Säulen der Inklusion der deutschen Handballjugend und der "inklusiven Landkarte" trägt der DHB zu einem wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens bei. In enger Kooperation mit Vereinen und Landesverbänden leistet er somit im organisierten Sport seinen Beitrag zur Verwirklichung der Vision einer inklusiven Gesellschaft.

In dem Bewusstsein, dass gemeinsames Sporttreiben auch Grenzen erfahren kann, setzt sich der DHB für die Schaffung eines geeigneten Rahmens mittels Liga-Einteilungen ein. Dieser Rahmen, muss um angemessen zu wirken, notwendigerweise auf der Grundlage unterschiedlicher Voraussetzungen und Einschränkungen aufgebaut werden. 

So kommt dem Übungsleiter im inklusiven Spielbetrieb eine besondere Verantwortung zu, unter anderem bei der Wahrung des angemessenen Einsatzes aller Spielerinnen und Spieler in Abstimmung mit der gegnerischen Mannschaft.

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