Rahmenrichtlinien

Rahmenrichtlinien

Grundsätzlich gelten für den Spielbetrieb die IHF Handball Regeln von 2010 mit den Zusatzbestimmungen des DHB von 2013. Die Bestimmungen können dem Leistungsstand der Teilnehmer und für Rollstuhlfahrer angepasst werden. Darüber hinaus werden die folgenden Bestimmungen für den inklusiven Spielbetrieb ergänzt:

Zu Regel 2: Spielzeit, Schlusssignal, Time-out

2.1 Spielzeit

Die Spielzeit eines Einzelspiels sollte 2x 15 Minuten betragen, kann aber anhand des Könnens- und Leistungsstandes verändert werden. 

2.10 Team-Time-out

Jede Mannschaft hat pro Halbzeit Anspruch auf ein Team-Time-out von einer Minute Länge. Zusätzlich wird jedem Trainer die Möglichkeit eines Trainer-Time-outs zugestanden. Dieses darf nur zur Verständigung der beiden Mannschaftsverantwortlichen und dem Schiedsrichter über die  inklusive Ausrichtung des aktuellen Spielverlaufs oder Abweichungen von in der Präambel genannten Ausrichtung genutzt werden.


Zu Regel 3: Der Ball

3.2 Die Ballgröße

Im inklusiven Spielbetrieb wird dem Ball 54-56 cm und 325-375 g (IHF-Größe 2) gespielt.


Zu Regel 4: Mannschaft, Spielerwechsel, Ausrüstung, Spielerverletzung

Eine Mannschaft besteht aus bis zu 18 Spielern und Spielerinnen. Alle Spieler sollen zum Einsatz kommen. Jeder Spieler und Spielerinnen sollten ihren körperlichen und geistigen Voraussetzungen und Möglichkeiten entsprechend eingesetzt werden.

Männer und Frauen, Jungen und Mädchen spielen gemeinsam. Als Empfehlung der Altersgrenze wird die Vollendung des 14. Lebensjahr angesehen. Alle Spieler und Spielerinnen müssen dem Landesverband gemeldet sein.


Zu Regel 5: Der Torwart

Der Torwart darf nur ein Mensch mit geistiger oder körperlicher Behinderung sein.


Zu Regel 7: Spielen des Balles, passives Spiel

Der Schiedsrichter sollte beim Auslegen des Regelwerks auf die individuellen Fähig- und Fertigkeiten der Teilnehmer Rücksicht nehmen. Es sollte auf eine einfühlsame und emphatische Art und Weise gepfiffen werden. Daher sollten die Regeln so ausgelegt werden, dass ein Spielfluss zustande kommt.


Zu Regel 9: Der Torgewinn

9.3 Erweiterungen

Um einen Spielfluss zu gewährleisten, besteht die Möglichkeit die Toranzahl pro Spieler zu regulieren, die Tore mit den Torschützen zu multiplizieren oder andere Bestimmungen zu erlassen, um ein den Fähigkeiten aller Spieler entsprechendes Spiel sicherzustellen. 


Zu Regel 17: Die Schiedsrichter

Es besteht aufgrund der besonderen Zielstellung die Möglichkeit dem Schiedsrichter einen Protokollanten zur Verfügung zu stellen. 

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