Die Handballfans zusammen mit Oliver Roggisch bei der DHB-Fanreise. - Foto: DHB.

23.01.2017 · Home, Fans · Von: SI

10 Tage „Bad Boys“ pur und gute Stimmung bei der 2. DHB-Fanreise in Frankreich

Nach der gelungenen 1. DHB-Fanreise zur Europameisterschaft im Januar 2016, bot der Deutsche Handballbund auch in diesem Jahr eine Fanreise zur Weltmeisterschaft in Frankreich an.

Zehn Tage lang (vom 12. bis zum 21. Januar) kamen 25 Handballbegeisterte in den Genuss, hautnah bei den fünf Vorrundenspielen der „Bad Boys“ in der nordfranzösischen Hafenstadt Rouen dabei zu sein. Dabei wurden aber nicht nur die Spiele gegen Ungarn, Chile, Saudi-Arabien, Weißrussland und Kroatien verfolgt, sondern auch ein abwechslungsreiches und kulturelles Rahmenprogramm wahrgenommen.

Vor dem Auftaktspiel gegen Chile unternahmen die Teilnehmer beispielsweise eine Stadtführung durch den Spielort Rouen. Die spielfreien Tage wurden außerdem zur Entdeckung verschiedener französischer Städte genutzt. Am Dienstag fuhren die Fans gemeinsam in die Landeshauptstadt Paris und sahen sich die Stadt mit ihren Wahrzeichen, wie den Tour Eiffel, an. Weitere Ausflugsziele waren die naheliegenden Hafenstädte Le Havre und Honfleur und einige Mitreisende besuchten das Disneyland.

Das Beste waren für die 25 mitgereisten Handballfans aber natürlich immer die Spiele am Abend und die einmalige Fanatmosphäre. Bereits nach dem dritten Vorrundensieg qualifizierte sich die deutsche Nationalmannschaft für das Achtelfinale und Oliver Millbrodt, Teilnehmer bei der DHB-Fanreise, fasste in einem Radiointerview mit dem SWR die aktuelle Situation zusammen: „Super Stimmung, Super Atmosphäre. Das macht hier sehr viel Spaß.“

Höhepunkt der Fanreise war sicherlich der Abend vor dem Kroatien-Spiel. Da gab es nämlich ein gemeinsames Abendessen mit den beiden Co-Trainern Axel Kromer und Alex Haase, dem Teamkoordinator Volker Schurr und Mannschaftsarzt Dr. Kurt Steuer. Und so erlebten die Mitreisenden nicht nur ein leckeres, sondern auch sehr interessantes Abendessen, bei denen sie den vier Mannschaftsanwesenden viele Fragen stellten und spannende Gespräche führten.

Das abschließende Spiel der Vorrunde war dann nochmal das i-Tüpfelchen der ganzen Fahrt. Neben einer wirklich starken Leistung der „Bad Boys“ auf der Platte, war die Fangemeinde vor dem Spiel im Mittelpunkt des Geschehens. Die Hallensprecher führten ihre Moderation vom DHB-Fanblock aus und Teammanager Oliver Roggisch schaute sich gemeinsam mit den Teilnehmern das Spiel an. "Damit haben die Fans einen großartigen Abschluss einer gelungenen DHB-Fanreise erlebt", freute sich ein zufriedener Fanclub-Beauftragter Dominic Pütz.

Und was das Beste am Handball sei, das konnte Oliver Millbrodt ohne zu zögern beantworten: „Es ist das Familiäre. Wir können zusammen feiern, miteinander lachen, uns gegenseitig anfeuern und die Spiele gemeinsam auswerten. Die Fans sind untereinander wie eine große Handballfamilie.“

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