Während der Siegerehrung des Wettbewerbs um den Länderpokal wurden die Nominierungen für das All-Star-Team bekanntgegeben. – Foto: Schlotmann

15.01.2018 · Landesverbände, Home, Jugend · Von: oti

Nowak bei der Vorstellung des Länderpokal-All-Star-Teams: „Alle Teilnehmerinnen haben begeisternden Handballsport gezeigt“

64 Spiele in Rutesheim, Leonberg, Weil im Schönbuch, Schwieberdingen, Sindelfingen, Böblingen und in Göppingen beobachteten Jugend-Bundestrainer weiblich Frank Hamann und die DHB-Trainer Zuzanna Porvaznikova, Marielle Bohm, Barbara Hetmanek und Maik Nowak von Donnerstag bis Sonntag während des Länderpokals der weiblichen Jugend der Jahrgänge 2001 und jünger. Während der Siegerehrung am Sonntag stellte Maik Nowak mit Laura Kuske (Thüringen), Lena Hausherr (Westfalen), Mariel Wulf (Westfalen), Leonie Patorra (Württemberg), Ann Kynast (Württemberg), Tamara Andreas (Württemberg) und Maxi Mühlner (Sachsen) die Spielerinnen des All-Star-Teams vor, auf die sich die Sichter verständigt hatten.

Alle Teilnehmerinnen hätten während des Turniers begeisternden Handballsport gezeigt, sagte Nowak. Die „jungen Damen“ hätten es den Sichtern schwer gemacht, ein All-Star-Team zu benennen. „Ausschlaggebend war am Ende die Komplexität der Spielerinnen auf den einzelnen Positionen; also das, was eine hervorragende Handballerin ausmacht.“

Jugend-Bundestrainer weiblich Frank Hamann stellt das All-Star-Team des Turniers im Detail vor:

Laura Kuske (Thüringen), Tor – „Laura hat über das ganze Turnier unheimlich viel für ihre Mannschaft getan. Sie hat Emotionen in das Spiel gebracht, ständig den Dialog mit der Abwehr gesucht. Laura hielt unheimlich viele schwere Würfe von den unterschiedlichsten Positionen. Sie war in jedem Spiel ein wichtiger Faktor für ihre Mannschaft.“

Lena Hausherr (Westfalen), Linksaußen – „Die All-Star-Spielerin der U17-EM hat erneut durch ihr Tempospielverhalten Akzente gesetzt. Lena zeigt immer wieder unterschiedliche Wurfvariationen und überzeugt im Spiel 1gegen1. Man darf sich gegen sie in der Abwehr nie ausruhen.“

Mariel Wulf (Westfalen), Rückraum links – „Mariel besticht durch ihre körperliche Präsenz und durch ihre Wurfkraft. Sie bringt immer wieder harte Würfe auf das Tor, die schwer zu halten sind. Man merkt, dass sie sehr intensiv an ihrem Abwehrverhalten gearbeitet hat.“

Leonie Patorra (Württemberg), Rückraum Mitte – „Im Angriff hat sie kontinuierlich das gezeigt, was wir von einer Spielerin auf dieser Position erwarten. Sie bindet nicht nur ihre Mitspielerin ein, sondern ist selbst stets torgefährlich. Sie verfügt über verschiedene Wurfvariationen und ist auch in 1gegen1-Situationen nur schwer in den Griff zu bekommen. Leonie ist eine unheimlich wertvolle Spielerin für ihre Mannschaft. An der Spitze der 3-2-1-Abwehr hat sie viele Bälle gewonnen.“

Ann Kynast (Württemberg), Rückraum rechts – „Ann setzt trotz ihrer ruhigen Spielweise immer wieder wichtige Akzente. Im Angriff überzeugt sie durch ihre 1gegen1- und ihre Wurfvariationen. In der Abwehr hat sie unfassbar viele Aufgaben gelöst, auch gegen die stärksten Gegenspielerinnen.“

Tamara Andreas (Württemberg), Kreis – „Tamara ist uns schon bei verschiedenen Sichtungsveranstaltungen und Turnieren aufgefallen. Zum Länderpokal in diesem Jahr hat sie sich unheimlich weiterentwickelt; körperlich und auch athletisch. Im Angriff hat sie an Technik und Taktik richtig dazugewonnen. In der Abwehr übernimmt sie Verantwortung. In der Abwehr sorgt sie durch ihre Präsenz, vor allem durch Körpereinsatz und mit Stimme, für Stabilität.“

Maxi Mühlner (Sachsen) – „Maxi hat während des Turniers gezeigt, dass sie auf verschiedenen Positionen spielstark und torgefährlich ist. Eigentlich ist sie  gelernte Kreisspielerin, war während des Turniers aber im Rückraum eingesetzt und hat gegen jede Mannschaft Akzente gesetzt. Maxi schafft nicht nur Räume für ihre Mitspielerinnen, sondern wirft auch selbst viele Tore. In der Abwehr spielt sie eine sehr aktive Innenverteidigung und unterbindet Aktionen durch ein tolles Stellungsspiel und körperliche Präsenz.“

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