Einer der Referenten der Fortbildung zum Kindersport in Würzburg: Ben Schulze, Vizepräsident Talentförderung im Bayerischen Handballverband und Mitarbeiter der TU München. - Foto: Nimmesgern

22.01.2018 · Home, Jugend · Von: tn / oti

Fortbildung des DBB unter Beteiligung des DHB in Würzburg: Vielfalt birgt Potential zur Mitgliedergewinnung in sich

„Fortbildungsangebote wie diese, geben vielseitige Einblicke in Anforderungen und die Interdisziplinarität des Kindersports und bilden damit die Basis für die spätere sportartspezifische Ausprägung“, sagt Tim Nimmesgern. Der Referent für Mitgliederentwicklung des Deutschen Handballbundes zieht eine positive Bilanz der Beteiligung des DHB an der Fortbildung zum Kindersport in Würzburg, die das Jugendsekretariat des Deutsche Basketball Bundes gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds initiiert hatte. Vermittelt wurden Inhalte des Kinder- und Jugendbasketballs, des Kinder- und Schulhandballs, der Kinderleichtathletik sowie Kernelemente des Konzepts der Kindersportschule (KISS) und damit Impulse aus den verschiedensten Kindersportbereichen. Zielgruppe der Fortbildung waren Trainerinnen und Trainer aller Sportarten sowie Lehrkräfte

Ben Schulze, Vizepräsident Talentförderung im Bayerischen Handballverband und Mitarbeiter der TU München, vermittelte Ansätze aus dem Kinderhandball. Schulze: „Da die Bedingungen im Kinder- und Schulhandball sehr unterschiedlich sind, ist es wichtig, verschiedene Zielspielvarianten anzuwenden und an die gegebenen Bedingungen anzupassen. Hinzu kommen die beiden Grundprinzipien‚ mehr zu spielen als zu üben sowie Spielerlebnisse über Spielergebnisse zu stellen“.

Tim Nimmesgern zur Vielseitigkeit im Bereich der Ausbildung im Kinderhandball: „In diesem Gebiet können wir uns mit Sicherheit noch weiterentwickeln; durch Kooperationen wie in Würzburg, aber insbesondere durch Aufmerksamkeit.“ Qualität der Kinderhandballangebote berge „mit Sicherheit auch Potenzial zur Mitgliedergewinnung“ in sich, „weil man Kindern und Eltern hochwertige Angebot präsentiert“.

Vom Austausch mit anderen Verbänden, insbesondere über Entwicklungen im Kindersport und über die Aufbereitung von Inhalten, Spielregeln und Wettkampfmodi, würden alle Beteiligten nur profitieren.

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