Projektgruppe „Handball an Hochschulen”

Die Projektgruppe „Handball an Hochschulen” im Deutschen Handballbund (DHB) setzt sich zusammen aus Kolleginnen und Kollegen, die an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in Deutschland für die Ausbildung im Fachgebiet Handball zuständig sind. Die Projektgruppe sieht ihre wesentlichen Aufgaben darin, fachliche Unterstützung anzubieten, damit das Handballspiel in Theorie und Praxis in den verschiedenen Studiengängen kompetent unterrrichtet werden kann. Dazu finden z.B. alle zwei Jahre sog. Fachleiter-Tagungen statt, zu denen der DHB jeweils einlädt und die von der Projektgruppe mitgestaltet werden. Die Projektgruppe besteht seit 2011, nachdem der Jugendausschuss dafür satzungsgemäß den Weg geebnet hatte. Davor gab es jeweils nur eine verantwortliche Person für „Handball an Hochschulen”. Der Projektgruppe gehören derzeit an:

  • Prof. Dr. Detlef Kuhlmann (Vorsitzender, Leibniz Universität Hannover, Leitung)
  • Axel Binnenbruck (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
  • Dr. Ina Knobloch (Universität Heidelberg)
  • Prof. Dr. Stefan König (Pädagogische Hochschule Weingarten)
  • Dr. Steffen Greve (Universität Hamburg)
  • Thorsten Kleine (Bergische Universität Wuppertal)
  • Michael Neuhaus (Bundeslehrwart und ständiger Gast) 

Erster DHB-Förderpreis für Abschlussarbeiten zum Thema Handball

Der Deutsche Handballbund schreibt erstmalig einen Förderpreis für Abschlussarbeiten aller Fachrichtungen an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen aus, die sich thematisch mit dem Handball befassen. Der Preis wurde durch die Initiative der Projektgruppe „Handball an Hochschulen“  innerhalb des DHB ins Leben gerufen und wird für Abschlussarbeiten im Bachelor, Master, 1. Staatsexamen oder Diplom verliehen. Insgesamt ist der Förderpreis mit 2.000 Euro dotiert.

„Wir freuen uns sehr, mit dem DHB-Förderpreis Studierende dafür zu motivieren, mit ihren Abschlussarbeiten einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag für unsere alltägliche Arbeit und die Sportart Handball zu leisten“, sagt Georg Clarke, DHB-Vizepräsident Jugend, Schule und Bildung. „Wir wollen bewusst eine hohe thematische Variation haben, damit wir die Erkenntnisse der Studierenden in den unterschiedlichsten Bereichen bündeln und so relevante Impulse für den Handball hervorbringen und kommunizieren können.“       

„Mit diesem Preis betritt der Deutsche Handballbund Neuland. Wir freuen uns über jede Bewerbung, die dazu beitragen kann, wichtige Impulse für die weitere Entwicklung des Handballs zu liefern“, sagt Prof. Dr. Detlef Kuhlmann, Vorsitzender der Projektgruppe Handball an Hochschulen beim DHB und Sportwissenschaftler an der Leibniz Universität Hannover.  

 

Die wichtigsten Informationen zum ersten DHB-Förderpreis im Überblick:

Kriterien zur Einreichung der Arbeit:

Die Abgabe der Arbeit an einer deutschen Universität oder Pädagogischen Hochschule muss in den Jahren 2015, 2016 oder später erfolgt sein und hat einen deutlich erkennbaren Schwerpunkt auf der Sportart Handball. Sie kann sowohl eine didaktisch-methodische als auch eine medizinisch/naturwissenschaftliche und/oder geistes-/sozialwissenschaftliche/ökonomische Ausrichtung haben. Die Note der Arbeit muss 1,3 oder besser sein.

Begutachtung und Preisvergabe:

Die eingereichten Arbeiten werden von einer Jury aus Mitgliedern der Projektgruppe „Handball an Hochschulen“ bis zum 31. Juli 2017 begutachtet. Die Auswahl der Preisträger erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Preise werden auf der DHB-Fachleiter-Tagung, die vom 7. bis zum 8. Dezember 2017 in Oldenburg stattfinden wird, verliehen. Die Preisträger werden im Rahmen der Tagung ihre Arbeit vorstellen. Für eine Publikation der ausgezeichneten Arbeiten werden die Mitglieder der Jury die Gewinner unterstützen. 

Form der Einreichung der Arbeit:

Die Einsendung der Arbeit muss als Ausdruck und per E-Mail erfolgen an: Deutscher Handballbund, z.Hd. Tim Nimmesgern, Willi-Daume-Haus, Strobelallee 56, 44139 Dortmund. Stichwort: DHB-Förderpreis. Des Weiteren ist ein glaubhafter Nachweis bezüglich der Abgabe und Note der Arbeit beizufügen. Einsendeschluss der Abschlussarbeiten ist der 31. März 2017

Die Ausschreibung im PDF-Format

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