Nationalspielerin Shenia Minevskaja. - Foto: Sascha Klahn

20.02.2015 · Home, Nationalteams, Frauen Nationalteam, Verband · Von: tok

WM 2017: Bewerbungsphase für Spielorte beginnt

Die Frauen-Weltmeisterschaft 2017 wird in den nächsten Monaten von der Vision zum konkreten Ereignis. Am heutigen Freitag hat der Deutsche Handballbund die Ausschreibungsunterlagen versendet, auf die sich interessierte Ausrichter bewerben können. Am Ende dieses online durchgeführten Verfahrens sollen die Spielorte stehen, in denen vom 1. bis zum 17. Dezember 2017 das Turnier stattfinden wird.

„Bewerben können sich Hallenbetreiber, Städte, Agenturen und weitere Institutionen“, sagt DHB-Generalsekretär Mark Schober. „Die detaillierte Ausschreibung, die wir mit Hilfe des Beratungsunternehmens actori sports GmbH erstellt haben, ermöglicht uns den Vergleich der Angebote und eine transparente Entscheidung. Spätestens im Sommer möchten wir dann Gewissheit über unsere WM-Standorte haben.“

Teil der Ausschreibungsunterlagen ist auch der Spielmodus: An der Frauen-WM 2017 nehmen 24 Mannschaften teil. Aus vier Gruppen mit jeweils sechs Teams erreichen die jeweils besten Vier die Achtelfinals.

Interessierte Ausrichter müssen die bearbeiteten Ausschreibungsunterlagen bis zum 15. Mai einreichen. WM-Organisationskomitee und DHB-Präsidium entscheiden auf Basis der eingereichten Dokumente sowie Gesprächen mit den Bewerbern, welche Städte und Hallen den Zuschlag für die Ausrichtung von WM-Spielen bekommen.

„Wir möchten von Anfang an sicherstellen, dass die WM der Frauen ein herausragendes Handballfest wird und alle Mannschaften optimale Bedingungen vorfinden“, sagt DHB-Präsident Bernhard Bauer. „Eine entscheidende Rolle haben dabei die Spielorte und deren regionales Umfeld insbesondere mit der Begeisterung für den Frauenhandball. Wir wollen gemeinsam erreichen, dass dieses Sportereignis in bester Erinnerung bleibt und in die Zukunft wirkt. Dafür schaffen wir frühzeitig die Grundlagen.“

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