Svenja Huber. - Foto: Sascha Klahn

15.01.2018 · Slider, Home, Nationalteams, Frauen Nationalteam · Von: tok

Svenja Huber beendet Nationalmannschaftskarriere

Auf dem rechten Flügel der deutschen Handball-Nationalmannschaft wird es bald ein neues Gesicht geben: Svenja Huber beendet ihre internationale Laufbahn. Die 32-jährige Linkshänderin des Bundesligisten Borussia Dortmund hat den neuen Bundestrainer Henk Groener darüber bereits informiert und ist damit nach Clara Woltering, Nadja Månsson und Kerstin Wohlbold die vierte Spielerin, die nach dem Ausscheiden im WM-Achtelfinale gegen Dänemark nicht mehr für Deutschland spielen wird.

„Dass man aufhören soll, wenn es am Schönsten ist - das hört sich nach dem Aus im WM-Achtelfinale, einer der größten Enttäuschungen in meiner sportlichen Laufbahn, bizarr an, aber die 20 Monate bis zu dieser WM waren unglaublich intensiv und wertvoll für mich. Für diese Zeit bin ich Michael Biegler, Wolfgang Sommerfeld und den Ladies extrem dankbar”, erklärt Svenja Huber. „Ich bin jetzt 32 - viele Jahre habe ich für den Leistungssport auf viele Dinge verzichtet, und es ist jetzt an der Zeit, diese Dinge mit meinen Freunden und meiner Familie zu erleben.”

Svenja Huber debütierte bereits 2006 in der deutschen Nationalmannschaft und zählte unter Biegler und Sommerfeld zum Stamm des DHB-Teams. Insgesamt bestritt die gebürtige Mannheimerin 54 Länderspiele, in denen sie 171 Tore erzielte. Mit dem Thüringer HC gewann Svenja Huber 2014, 2015 und 2016 die Deutsche Meisterschaft.

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