Die Olympiahalle in München. - Foto: Olympiapark

07.03.2018 · Slider, Home, Nationalteams, Frauen Nationalteam, Männer Nationalteam, WM 2019 · Von: tk

Länderspiel-Doppelpack in München für DHB-Teams

Die deutschen Handball-Nationalmannschaften bestreiten ihre letzten Heim-Länderspiele in der Spielzeit 2017/18 in München. Am Mittwoch, 6. Juni, trifft die Frauen-Nationalmannschaft von Bundestrainer Henk Groener in der Olympiahalle auf Polen, während die Männer-Nationalmannschaft gegen Norwegen, den WM-Zweiten von 2017, testen wird. Hallenöffnung wird um 16 Uhr sein, die genauen Anwurfzeiten der zwei Spiele stehen noch nicht fest.

Karten für den Länderspiel-Doppelpack in der bayerischen Landeshauptstadt sind ab heute, 12 Uhr, über dhb.de/tickets sowie über die Hotline 01806/997723 (0,20 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 Euro/Anruf inklusive Mehrwertsteuer aus dem deutschen Mobilfunknetz) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich. Zudem wird es für die Spiele in der Olympiahalle eine Team-Ticket-Aktion geben, die unter dhb.de/teamticket gebucht werden kann.

„Doppel-Länderspiele sind nicht nur für unsere Nationalspielerinnen und Nationalspieler, sondern vor allem auch für die Fans ein absolutes Highlight und sorgen für viele Gänsehautmomente. Das haben im vergangenen Jahr die Veranstaltungen in Hamburg, Magdeburg und Berlin gezeigt“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Daher freuen wir uns sehr, den Fans kurz vor der Sommerpause noch einmal beide Nationalmannschaften in Spielen gegen zwei attraktive Gegner präsentieren zu können.“

München war zuletzt im Januar 2007 Schauplatz eines Handball-Länderspiels. Damals bestritt die Männer-Nationalmannschaft unter dem ehemaligen Bundestrainer Heiner Brand gegen Ägypten ihre WM-Generalprobe. Für die Frauen-Nationalmannschaft wird das Kräftemessen mit Polen im Juni das erste Länderspiel in der bayerischen Landeshauptstadt sein. Im Januar 2019 ist die 12.000 Zuschauer fassende Olympiahalle zudem ein Vorrundenspielort der Männer-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark (10. bis 27. Januar).       

„Wir sind im Handball-Fieber! Jetzt freuen wir uns nicht nur auf die WM im Januar 2019, sondern auch noch auf zwei Länderspiele im Juni. Als Geschäftsführerin finde ich natürlich toll, dass auch die Frauen-Nationalmannschaft in der Olympiahalle zu Gast ist, bevor dann die Männer gegen Vizeweltmeister Norwegen ran müssen. Das wird ein Handball-Fest wie wir es in München schon sehr lange nicht mehr hatten und ein gebührender Test für die Männer-WM im kommenden Jahr“, freut sich die Olympiapark-Chefin Marion Schöne auf das Spitzensportereignis in der Olympiahalle München.

Mit dem Test gegen Polen endet für die Frauen-Nationalmannschaft das Länderspieljahr 2017/18. In der Woche zuvor stehen die finalen zwei EM-Qualifikationsspiele in Litauen (31. Mai) und gegen die Türkei (2. Juni) auf dem Programm. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop startet einen Tag nach dem Norwegen-Spiel seine zweiwöchige Japan-Reise. Diese wird die DHB-Auswahl nach Tokushima und in die Olympiastadt Tokio führen. Integriert in diese Maßnahme sind zudem zwei Länderspiele gegen die von Dagur Sigurdsson betreute japanische Nationalmannschaft.

Zur Olympiahalle:

Schon 1972 war die Olympiahalle der strahlende Austragungsort des ersten olympischen Handball-Turniers. In den nächsten Jahrzehnten folgten unter anderem Handball Europacup-Endspiele, ein legendäres Olympia-Qualifikationsturnier sowie sieben Handball Super Cup-Austragungen und das WM-Testspiel Deutschland gegen Ägypten. Bei all diesen und bei vielen weiteren hochkarätigen Sportveranstaltungen bot der Olympiapark optimale Bedingungen für die Umsetzung und Inszenierung der Events. Für die Vorrunde der 2019 IHF Handball Weltmeisterschaft ist die Olympiahalle wiederum die zentrale Veranstaltungs-Location. Dabei bietet die meist genutzte Arena des Olympiaparks - seit 1972 fanden hier rund 2.800 Veranstaltungen mit 30,3 Millionen Besuchern statt - nach ihrer aufwendigen Sanierung alles, was man für eine spektakuläre Sportstätte braucht: eine Halle auf höchstem technischen und logistischem Niveau, eine ideale sport-technische Infrastruktur sowie besten Komfort für Besucherinnen und Besucher. Ihre Flexibilität und Vielseitigkeit hat sie zudem seit über vier Jahrzehnten unter Beweis gestellt.

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