EURO 2018: Aktuell

Katar, Vize-Weltmeister von 2015, qualifiziert sich für die Weltmeisterschaft 2019. - Foto: Stephane Pillaud

26.01.2018 · Slider, Home, Nationalteams, Männer Nationalteam · Von: BP

Sechs Teilnehmer der Männer-WM 2019 stehen fest, zwei weitere folgenden bis Sonntag

In Südkorea, Gabun und Kroatien finden derzeit die Qualifikationsturniere für die Männer-Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und Dänemark statt. Dort haben sich nach den beiden Gastgebern und Weltmeister Frankreich die ersten sechs Teams ihre WM2019-Tickets gesichert.

Bei der Asien-Meisterschaft im koreanischen Suwon haben sich Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und Gastgeber Südkorea für die WM 2019 qualifiziert. Diese vier Mannschaften standen sich in den Halbfinals gegenüber, die am Freitag ausgespielt wurden.

Fürs Endspiel haben sich Katar (durch ein 32:21 über Korea) und Bahrain (24:22 gegen Saudi-Arabien) qualifiziert. Bahrain wird von Gudmundur Gudmundsson trainiert, dem früheren Coach der Rhein-Neckar Löwen sowie Islands und Dänemarks. Im entscheidenden Hauptrundenspiel setzten sich Gudmundsson Bahrainer gegen die vom ehemaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainierten Japaner durch, die somit das WM-Ticket für 2019 verpassten und am Ende Sechster der Asienmeisterschaft wurden. Das deutsche Schiedsrichtergespann Schulze/Tönnies ist noch bis zum Finaltag bei dem Turniertag im Einsatz.

Bei der Afrikameisterschaft in Gabun geht es um drei Tickets für die Weltmeisterschaft – zwei afrikanische WM-Teilnehmer stehen schon fest: Tunesien und Ägypten, die sich am Samstag im Finale gegenüberstehen. Das dritte Ticket wird im Spiel um Platz drei vergeben, wo Angola und Marokko aufeinandertreffen. Die vom früheren französischen Welthandballer Jackson Richardson trainierten Gastgeber aus Gabun verpassten das Halbfinale knapp.

Bei der EURO in Kroatien fällt indes die Entscheidung über das eine direkte WM-Ticket zwischen Spanien und Schweden. Da die beiden übrigen Halbfinalisten Dänemark (als Gastgeber) und Frankreich (als Titelverteidiger) bereits qualifiziert sind, können entweder Schweden oder Spanier die Play-offs vermeiden, je nach Abschlussplatzierung.

Die neuen europäischen Play-offs werden am Samstag gegen 16.30 Uhr in der Arena Zagreb ausgelost. In Topf 1 sind Spanien/Schweden, Tschechien, Kroatien, Norwegen, Slowenien, Weißrussland, Mazedonien, Serbien, Island, in Topf 2 Österreich, Montenegro, Ungarn, Litauen, Niederlande, Portugal, Rumänien, Russland, Schweiz/Bosnien-Herzegowina. Einen Livestream der Auslosung gibt es auf dem Youtube-Kanal der EHF-EURO.

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