Mit Optimismus blicken die Nationaltrainer und DHB-Beachhandballkoordinator Jens Pfänder in die Zukunft. - Foto: DHB

09.09.2016 · Beach · Von: pm dhb/cb

Die Weichen sind gestellt

Am gestrigen Donnerstag trafen sich in Frankfurt am Main die Beachhandball-Nationaltrainer und DHB-Beachhandball-Koordinator Jens Pfänder zur ersten Trainertagung. Neben dem Gedankenaustausch wurden konkret Maßnahmen besprochen, wie der deutsche Beachhandball nicht nur den Anschluss an die Weltspitze herstellen kann, sondern auch ein Teil dieses Kreises wird.

Ein zentraler Punkt elementar auf diesem Weg ist die neue Aufgabenverteilung zwischen Breiten- und Leistungssport. Bis zum Mai dieses Jahres lag der gesamte Beachhandball im DHB unter der Federführung des Amateur- und Breitensports. „Wir müssen und sind das Thema nach meiner Ernennung zum Beachhandball-Koordinator bewusst unter leistungssportlichen Aspekten angegangen“, reflektiert Pfänder die Arbeit der vergangenen Monate, in denen bereits viel bewegt worden ist. Bekanntlich fällt das Internationale Olympische Komitee (IOC) im September 2017 im Rahmen des 130. IOC-Kongress die Entscheidung, ob Beachhandball bei den Sommerspielen 2024 olympisch wird. „Wir können bis zu dieser Entscheidung nicht warten, sondern mussten in den letzten Monaten und müssen auch weiterhin die Rahmenbedingungen schaffen, um bei einer positiv ausfallenden Entscheidung im internationalen Beachhandball eine gute Rolle einzunehmen“, betont Pfänder.

Das DHB-Leistungsportreferat stellt vor allem das Know-how für künftige Lehrgangs- und weitere infrastrukturelle Veränderungen, die bereits im Hallenhandball zu nachhaltigen Erfolgen geführt haben, bereit. Dem Beach-Ausschuss obliegt unter anderem die Weiterentwicklung der Wettkampfstruktur – wie zum Beispiel der Deutschen Beachhandball Tour – und in Kooperation mit den Landesverbänden die nachhaltige Verankerung des Beachhandballs im Breitensport. Dort soll eine entsprechende Basis für den Leistungssport geschaffen werden.

Neben den beiden bereits seit diesem Jahr etablierten Jugendnationalteams männlich und weiblich (Jahrgänge 2000 und jünger) wird eine wichtige Maßnahme die Einführung von Perspektivkadern sein. In die sollen hauptsächlich Spieler/innen der Jahrgänge 2000 und 1994 bis 1999 und mit den bestehenden Leistungsträgern die künftigen Männer- und Frauenteams bilden. „Das sind gemeinsam mit den aktuellen U16-Jahrgängen die Jahrgänge, die 2024 im besten Handballalter sind, um Deutschland bei einer avisierten Olympiateilnahme gut zu vertreten“, erläutert Pfänder die langfristig und nachhaltig angelegten Maßnahmen.

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