In der Trainingsarbeit - wie hier im Trainingslager der Nationalteams in Minden - will der DHB von der Erfahrungen der Beach-Volleyballer profitieren. - Foto: DHB/Bendig

19.09.2016 · Beach · Von: pm dhb/cb

Von den Erfahrungen profitieren

Der deutsche Beachhandball entwickelt sich weiter in einem atemberaubenden Tempo. Um die Entwicklung nicht zu verlangsamen und den Abstand zu den Top-Nationen weiter zu verkürzen, traf sich DHB-Beachkoordinator Jens Pfänder in der vergangenen Woche gemeinsam mit DHB-Wissenschaftskoordinator Prof. Dirk Büsch (Institut für Angewandte Trainingswissenschaft) mit Elmar Harbrecht, Beachvolleyball-Bundestrainer der U20 und U21 um Gedankenaustausch.

„Wir können von der jahrzentelangen Expertise der Volleyballer profitieren. Gerade im Bereich der Trainingswissenschaft. Den Volleyballern ist der Transfer von Trainingsmethodiken von der Halle in den Sand bereits überragend gelungen. Das kann man an den Ergebnissen der Volleyballer ganz klar ablesen“, führt Pfänder aus.

Die zentrale Erkenntnis des Treffens lautet: Die Basis späterer Erfolge bei der Beachvariante ist der Hallen-Volleyball. „Die Spitzenspieler im Sand kommen allesamt aus der Halle“, weiß der DHB-Beachkoordinator. Zudem trainieren auch die Nachwuchsnationalteams bei den Lehrgängen nicht nur in der Halle, sondern auch im Sand. „Die Vorteile des Sand-Trainings kann man auch hervorragend für die Halle nutzen. Aufgrund des unebenen Untergrunds verbessern sich Koordination und Athletik“, erklärt Pfänder. Zudem fänden auch die Sichtungsmaßnahmen gemeinsam statt. Eine Spezialisierung erfolgt im Juniorenalter.

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