Vergabe der Förderpreise in Oldenburg: Axel Binnenbruck, Stefan König, Steffen Greve, Valentin Inzenhofer, Martin Steinhoff, Detlef Kuhlmann, Torsten Kleine und Ina Knobloch (von links). - Foto: Schlotmann

09.12.2017 · Verband, Landesverbände, Jugend, Home, Slider, Engagement · Von: oti

Relevante Impulse für den Sport: DHB vergibt erstmals Förderpreise an Hochschulabsolventen

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat jetzt in Oldenburg erstmals Förderpreise für Arbeiten von Hochschulabsolventen vergeben. Preisträger in der Kategorie Masterarbeit ist der Düsseldorfer Martin Steinhoff (Technische Universität Dortmund) und in der Kategorie Bachelorarbeit der Kölner Valentin Inzenhofer (Deutsche Sporthochschule Köln). Dotiert sind die Preise jeweils mit 600 Euro. 31 Bewerbungen waren seit der Ausschreibung Anfang des Jahres bei den Angehörigen der DHB-Projektgruppe „Handball an Hochschulen“ eingegangen. Sie hatten die Vergabe des Förderpreises initiiert.

Martin Steinhoff (Differenzielles Taktiktraining im Handball – Eine explorative Studie zu den Effekten unterschiedlicher Trainingsinterventionen im Taktiktraining) und Valentin Inzenhofer (Persönlichkeitsmerkmale von Torhütern im Sportspiel Handball – Eine Studie auf Basis der Big Five) stellten in Oldenburg an der Carl von Ossietzky Universität vor 40 Fachleitern von Universitäten und Hochschulen und in Beisein des DHB-Präsidiumsmitgliedes Stefan Hüdepohl ihre Arbeitsergebnisse vor.

Valentin Inzenhofer nach der Preisverleihung: „Das ist auf jeden Fall eine große Ehre und für mich eine besondere Wertschätzung, hier die Arbeit vorstellen zu dürfen. Das macht einen sicherlich stolz, bringt vor allem aber eine Menge Spaß.“ Inzenhofer mit Blick auf mögliche zukünftige Ausschreibungen von Förderpreisen durch den Deutschen Handballbund: „In der Regel steckt man viel Engagement in die Abschlussarbeit. Dann ist es doch nur schön, wenn man dazu beitragen kann, den Handball weiterzuentwickeln.“

Martin Steinhoff: „Es erfüllt einen mit Stolz, wenn die Arbeit Wertschätzung erfährt und man merkt, dass sie auch von Experten beachtet wird. Es ist toll zu sehen, wenn das Engagement dann auch echten Nutzen bringt.“

Torsten Kleine, Mitarbeiter der Projektgruppe „Handball an Hochschulen“, hatte die Preisverleihung in Oldenburg moderiert. Die Angehörigen der Gruppe hoffen, dass der DHB-Vorstand sich entschließt, auch 2018 einen Förderpreis auszuschreiben, sagte Kleine. „Heute haben wir nur die Spitze des Eisberges gesehen. Die Idee ist, auch die anderen Arbeiten in irgendeiner Form öffentlich machen zu können.“

„Wir freuen uns sehr, mit dem DHB-Förderpreis Studierende dafür zu motivieren, mit ihren Abschlussarbeiten einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag für unsere alltägliche Arbeit und die Sportart Handball zu leisten“, hatte DHB-Präsidiumsmitglied Georg Clarke bei der Veröffentlichung der Ausschreibung Anfang des Jahres formuliert. „Wir wollen bewusst eine hohe thematische Variation haben, damit wir die Erkenntnisse der Studierenden in den unterschiedlichsten Bereichen bündeln und so relevante Impulse für den Handball hervorbringen und kommunizieren können.“

Prof. Dr. Detlef Kuhlmann, Vorsitzender der Projektgruppe „Handball an Hochschulen“: „Mit diesem Preis betritt der Deutsche Handballbund Neuland. Wir freuen uns über jede Bewerbung, die dazu beitragen kann, wichtige Impulse für die weitere Entwicklung des Handballs zu liefern.“

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