Max Wiesmeier (1933 - 2018). - Foto: privat/BHV

29.01.2018 · Home, Landesverbände, Bayrischer HV, Verband · Von: PM

DHB trauert um Max Wiesmeier

Der Deutsche Handballbund trauert um Max Wiesmeier, der am vergangenen Donnerstag im Alter von 84 Jahren in seiner Heimatstadt Fürth starb. Wiesmeier war von 1988 bis 1991 DHB-Vizepräsident Recht. Der Bayer füllte zahlreiche Ehrenämter bei der SpVgg Fürth sowie im Bayerischen und Süddeutschen Handball-Verband aus.

Wiesmeier hat sich sein Leben lang für den Sport und besonders den Handballsport engagiert. In seinem Verein, der Spielvereinigung Fürth, dem er über 60 Jahre angehörte, hat er sich als Spieler und Mitte der sechziger Jahre auch als Trainer verdient gemacht. Im Hauptverein hatte er das Amt des Schatzmeisters übernommen.

Aber auch im Verband hat sich Wiesmeier mit seinem Wissen und Können eingebracht. Er war im BHV auf Kreis- und Bezirksebene tätig, dem Süddeutschen Verband hat er unter anderem als Vorsitzender der Technischen Kommission und damit oberster Verantwortlicher für den Spielbetrieb gedient. Für den Deutschen Handballbund war er als Vizepräsident Recht im Einsatz. Sein Hauptanliegen galt der Jugend und dem Sportrecht. Er war einer der führenden Handballrechtler. Sowohl im DHB als auch im BHV wurden sein Rat und seine Mitarbeit bei der Gestaltung und Auslegung von Satzung und Ordnungen sehr geschätzt.

Zuletzt war Wiesmeier als Vorsitzender des Verbandsgerichtes höchster Sport-Richter des BHV und Mitglied des Erweiterten Vorstandes. In zahlreichen Artikeln hat er den Verantwortlichen in den Vereinen und im Verband Satzung und die Ordnungen verständlich erklärt.

Der BHV, der Bayerische Landessportverband und der Deutsche Handballbund haben Wiesmeier für seine verdienstvolle Mitarbeit mit den höchsten Auszeichnungen geehrt. Der Verbandstag des Bayerischen Handball-Verbandes hat ihn 2008 zu seinem Ehrenmitglied ernannt.

Aber auch beruflich hat Wiesmeier Großartiges geleistet. In einem Alter, in dem andere sich langsam auf den Ruhestand vorbereiten, hat er neue große Aufgaben übernommen. Nach der Wende leitete er in Chemnitz in Sachsen das Hauptzollamt und hat so zum Aufbau eines demokratischen Zollwesen beigetragen.

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