Landesverbände

Tim Nimmesgern, Referent für Mitgliederentwicklung des DHB, während des Treffens in Dortmund. Rechts daneben: Doris Birkenbach, stellvertretende Vorsitzende der Jugendkommission. - Foto: Schlotmann

09.01.2017 · Landesverbände, Home, Jugend · Von: oti

Grundschulaktionstage: Teilnehmer des Evaluationstreffens wollen Kräfte bündeln

„Da passiert was, das wollen wir optimieren – gemeinsam.“ Doris Birkenbach, stellvertretende Vorsitzende der Jugendkommission des Deutschen Handballbundes (DHB), sprach am Sonnabend in Dortmund das aus, was das Gros der Teilnehmer des Evaluationstreffens Grundschulaktionstage sich am Ende auf die Fahnen schrieb. Unter Moderation von Birkenbach und Tim Nimmesgern, Referent für Mitgliederentwicklung des DHB, suchten die Vertreter der Landesverbände von Bayern bis Hamburg und von Sachsen bis zum Mittelrhein Möglichkeiten, Synergien zu gewinnen und Kräfte zu bündeln. Tim Nimmesgern im Konferenzraum des Willi-Daume-Hauses, der Geschäftsstelle des Spitzenverbandes: „Wir haben 22 Landesverbände, wir haben 22 unterschiedliche Strukturen – am Ende verfolgen wir alle das Ziel einer positiven Mitgliederentwicklung und müssen uns gegenseitig unter die Arme greifen.“

Der Referent nannte konkrete Zahlen. 2016 hatten demnach die 22 Landesverbände außerhalb des AOK Star-Trainings knapp 100 000 Grundschülerinnen und Grundschüler aus 1 600 Grundschulen bewegt. „Das entspricht ungefähr sieben Prozent aller Grundschulen; andere Aktionen nicht berücksichtigt, etwa Grundschul-Turniere oder Grundschul-Ligen. 93 Prozent der Schulen erreichen wir nicht.“ Nimmesgern warnte vor unüberlegten Aktionismus: „Wir wollen qualitativ wachsen – und nachhaltig Kooperationen fördern.“ Dem Schritt A dürfe nicht Schritt B vorausgehen.

Lutz Rohmer und Boris Lietz (beide Mittelrhein) sehen wie Ilse Ruhlandt (Hessen) in der Qualifikation der Mitarbeiter auf Verbands-, Bezirks- und Kreisebene sowie in den Vereinen Handlungsbedarf. Während Ruhlandt die Förderung der Schulsportreferenten wünscht, insbesondere in Flächenländern, will Lutz Rohmer die Qualifikation der Vereinsmitarbeiter optimieren, die in den Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen tätig sind. Ähnlich argumentierten während des Evaluationstreffens die Vertreter des Landesverbandes Westfalen (Udo Fricke, Wilhelm Barnhusen und Hansi Klindt), die den Ausbau der Serviceleistungen um die Grundschulaktionstage anregen. „Auch, um Mehrwerte in die Schulen zu tragen“, pflichtete Doris Birkenbach bei.

Tim Nimmesgern sieht einen Aufgabenschwerpunkt aller Beteiligten in der Optimierung der Kommunikation; etwa durch Schaffung einer durch das Internet gestützten Plattform, auf der Arbeitshilfen für Vereine, Verbände und Schulen hinterlegt werden. Die Landesverbände forderte er zur Mitarbeiter auf. „Wir müssen nicht immer wieder versuchen, das Rad neu erfinden. In einigen Landesverbänden wird schon hervorragende Arbeit geleistet. Davon können andere nur profitieren.“

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