Landesverbände

Jan Friedrich ist neuer Bildungsreferent des Handball-Verbandes Niedersachsen. - Foto: Schlotmann

07.09.2017 · Landesverbände, HV Niedersachsen · Von: oti

Niedersachsen: Jan Friedrich neuer Bildungsreferent

Für Sonnabend, 23. September, hat Dieter Hunstock, Vizepräsident Bildung des Handball-Verbandes Niedersachsen, die Vertreter der Bildung aus den Gliederungen zum jährlichen Gedankenaustausch gebeten. Getagt wird in Walsrode. Vorstellen wird sich im ver.di-Bildungszentrum Jan Friedrich. Der 27-Jährige ist neuer Bildungsreferent des Verbandes.

Der gebürtige Hannoveraner, der jetzt an der Universität Leipzig den Master-Studiengang Sportwissenschaft abschloss, hatte bereits im Juli sein Büro in der HVN-Geschäftsstelle an der Maschstraße in Hannover bezogen. „Ich habe mich schnell eingelebt“, sagt der B-Lizenz-Inhaber, der sich derzeit beim Deutschen Handballbund in der Ausbildung zum A-Lizenz-Trainer befindet.

Auf dem Handball-Parkett bewegt sich Jan Friedrich „seit knapp 22 Jahren“. Das erste Mal nahm er beim Training der Minis der HSG Hannover-Badenstedt das runde Leder in die Hand. Aktiv spielte er bis zur A-Jugend. Mit 16 Jahren übernahm der Hannoveraner Trainerverantwortung. „Damals als Co-Trainer in der E-Jugend der HSG.“ Bis Ende der Saison 2016/2017 war der Hannoveraner durchgängig an der Seitenlinie engagiert; zuletzt als Co-Trainer des Juniorteams und der weiblichen A-Jugend des HC Leipzig. Für den Handball-Verband Sachsen arbeitete er als Auswahltrainer.

Die Entscheidung, schon im A-Jugend-Alter die eigenen sportlichen Aktivitäten zugunsten der Trainertätigkeit zurückzustellen, habe er bis heute nicht bereut: „Man kann sich selbst weiterentwickeln, sein eigenes Wissen und seine Erfahrungen an andere weitergeben.“

Genauso wichtig wie die Arbeit in der Halle ist für den Sportwissenschaftler die am Schreibtisch. „Da setze ich die Fundamente für die Arbeit auf dem Parkett.“

Konzeptentwicklung sei sein Ding. Im Alter von 20 Jahren schrieb er das Jugendkonzept des heutigen Frauen-Zweitligisten HSG Hannover-Badenstedt, die damals mit der I. Damen noch in der Oberliga Niedersachsen unterwegs war. Im Kern hat das Papier auch heute noch für die Badenstedter Gültigkeit.

Jan Friedrich blickt seiner neuen Tätigkeit mit Zuversicht entgegen. Seine persönlichen Ziele hat der Sportwissenschaftler längst definiert: „Ich möchte Beiträge leisten, den Handballsport in Niedersachsen und darüber hinaus weiterzubringen. Die Trainerausbildung ist für mich ein wichtiger Schlüssel dazu. Wir wollen gemeinsam die Qualität in der Bildung weiter steigern – und natürlich auch neue Trainer gewinnen.“

Friedrich benutzt ganz bewusst die Begrifflichkeit „Wir“: „Ich sehe mich als Teil eines Teams, das sich der Herausforderungen der Zukunft stellt; in Zusammenarbeit mit Partnern aus den unterschiedlichsten Bereichen.“ Zu denen gehören unter anderem die Mitarbeiter der Bildung aus den Gliederungen – und damit der Personenkreis, der am 23. September in Walsrode zusammenkommt. Jan Friedrich: „Gemeinsam können wir sicherlich eine ganze Menge bewegen.“

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