Landesverbände

Teilnehmer des Seminars in Braunschweig, zu dem die Jugendsprecher des Deutschen Handballbundes gebeten hatten. – Foto: Schlotmann

25.09.2017 · Landesverbände, Engagement, Home, Jugend · Von: oti

Seminar in Braunschweig: Junge Engagierte arbeiten an Strukturen und bilden sich weiter

21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 14 Landesverbänden, ein Vielfaches an Ideen: Die DHB-Jugendsprecher Sabrina Apel, Melanie Kossmann, Cederic Haß und Andreas Hesselmann hatten ihre Kollegen aus den Landesverbänden und deren Gliederungen zum Austausch gebeten. Drei Tage lang beschäftigen sich die jungen Engagierten in Braunschweig mit der Optimierung von Strukturen und Wegen, auf denen sie sich zukünftig bewegen wollen. DHB-Jugendsprecherin Melanie Kossmann zieht eine positive Bilanz des Seminars: „Das Interesse an den Treffen ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden.“

Vorbereitet hatten die DHB-Jugendsprecher die Tagung Anfang August während ihrer konstituierenden Sitzung in Dortmund. Abgezeichnet hatte sich schon in Dortmund, dass die Jugendsprecher das junge Engagement zukünftig in zwei Bereiche kategorisiert wissen wollen; neben der Veranstaltungsbegleitung, etwa in der Form der Veranstaltungsunterstützung durch Volunteers, primär die Akquise und Qualifikation von jungen Engagierten, die im Spitzenverband, in den Landesverbänden, aber auch in Handball-Vereinen und -Abteilungen Gestaltungsaufgaben übernehmen.

Eingebettet hatten die jungen Engagierten in den dreitägigen Austausch in Braunschweig eine Weiterbildung. Steffen Adam aus Steinhöfel, der unter anderem Weiterbildungen und Seminare für die Sportjugend Brandenburg gestaltet, vermittelte Grundlagen des Projektmanagements. Melanie Kossmann: „Es gibt viele gute Ideen, aber es ist eben auch nicht immer leicht, diese umzusetzen.“

Neben der Qualifikation der Seminarteilnehmer hätten die Gastgeber ausreichend Raum für den Austausch über die Grenzen von Landesverbänden hinaus geschaffen. „Schön ist, dass sich die Gruppe schnell gefunden hat und wirklich jeder mit jedem kommuniziert. Das funktioniert super. Ich habe den Eindruck, dass das, was wir bisher erarbeitet haben, gut angenommen wird. Ich hoffe, dass die Leute sich auch in Zukunft richtig in die Projekte reinhängen.“

Zu den Teilnehmern der Veranstaltung am Wochenende in Braunschweig gehörte Mira Seith, seit anderthalb Jahren Jugendsprecherin des Kreisverbandes Bruchsal im Badischen Handball-Verband. Erste Kontakte zu den jungen Engagierten des DHB hatte sie während des Turnfestes in Berlin geknüpft. „Vorher war ich mir nicht so richtig im Klaren darüber, was und wer dahintersteckt.“ Ihre Erwartungen an die Drei-Tages-Veranstaltung in Braunschweig: „Ich wollte hier in erster Linie erfahren, was war, was noch kommen soll – und wie man helfen kann.“

Seminare wie das in Braunschweig vereinfachten die Kommunikation der jungen Engagierten untereinander. Netzwerkarbeit sei der Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Sport und der zukünftigen Studentin wichtig. „Bei uns in der Familie ist es immer schon so gewesen, dass wir uns in verschiedenen Sportarten engagiert haben. Meine Mutter kommt aus dem Volleyball, mein Vater aus dem Fußball. Entstanden sind zwei Handballerinnen. Ich bin relativ schnell in das Vereinswesen reingewachsen und habe mich da total wohlgefühlt. Ich fand es schon immer spannend, selbst auch Verantwortung übernehmen zu können.“

Neben ihrem Engagement als Jugendsprecherin des Handball-Kreises Bruchsal ist die C-Lizenz-Inhaberin und Absolventin der Ausbildung zum Vereinsmanager C als Stützpunkttrainerin für die Gliederung des Badischen Handball-Verbandes tätig. Im Verein leitet sie das Mini-Training.

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