Landesverbände

Gäste und Gastgeber bei der Führung durch die ehemalige jüdische Festung Masada am Südwestende des Toten Meeres. – Foto: HVSA

12.10.2017 · Landesverbände, HV Sachsen-Anhalt · Von: HVSA

Jugendaustausch: Sachsen-Anhaltiner reisen nach Israel – Neuauflage in 2018

Mit der vierten Auflage des Austausches führte der Handball-Verband Sachsen-Anhalt (HVSA) in den Herbstferien erneut Jugendliche aus Deutschland und Israel zusammen: „Wir sind stolz, als Verband eine solche Maßnahme durchführen zu können, die bisher immer sehr gut aufgenommen wurde. Die Erfahrungen sowie die individuellen Entwicklungen bei den Teilnehmern sind wirklich nachhaltig und fördern darüber hinaus die Völkerverständigung.“, sagt Carsten Krüger, verantwortlicher Vizepräsident des HVSA. Erst im August hätten die Sachsen-Anhaltiner eine Abordnung aus Holon in Deutschland empfangen. Für 2018 sei eine fünfte Auflage geplant.

14 Handballtalente aus Sachsen-Anhalt waren für elf Tage im Rahmen des jährlichen Jugendaustausches nach Isarel gereist „und sammelten dabei unvergessliche Eindrücke“, sagt Krüger.

Zielort der Angehörigen der Landesauswahl der männlichen Jugend des Jahrganges 2002 war Bat Yam, ein Nachbarort der 430 000 Einwohner zählenden Metropole Tel Aviv. Krüger: „Anders als bei sonstigen Auswahlmaßnahmen des Verbandes lag der Fokus dieses Mal klar auf der Begegnung sowie dem Kennenlernen von Land und Leuten.“ Mit einem bunten Mix aus Freizeit, Kultur, Tagesausflügen, Sport sowie sozialen Aktivitäten stand der HVSA-Auswahl jede Menge Abwechslung bevor. So boten Ausflüge ins historische Jaffa, das moderne Herzliya, nach Tel Aviv, das geschichtsträchtige Jerusalem sowie auf den Carmel Markt und die Hachalat Binyamin viele Möglichkeiten, Menschen und Sehenswürdigkeiten vor Ort zu erleben.

Ganz andere Eindrücke sammelte die HVSA-Delegation beim Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Als kulturelle Highlights galten die Besuche der Klagemauer, der Grabeskirche und der Felsenfestung Masada in der Jüdischen Wüste.

Doch auch sportlich waren die Talente um die Trainer Manfred Jahn und Lars Becker während ihres Aufenthalts gefordert. So stellten Einheiten am Strand ebenso eine Herausforderung dar, wie das Training in gut klimatisierten Hallen. Bei einem Freundschaftsturnier mit Teams von Maccabi Holon, Maccabi Rishon LeZion sowie Rehovot sicherten sich die Deutschen am Ende mit drei Erfolgen den Turniersieg. Carsten Krüger: „Unbestrittener Höhepunkt war jedoch der gemeinsame Shabbatabend in israelischen Gastfamilien. Hierbei erlebten sowohl die Jugendlichen als auch die Betreuer einen direkten Einblick in den israelischen Alltag und erfuhren zudem jede Menge Gastfreundschaft.“

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