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13.10.2017 · 3. Liga, Frauen 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Eddersheimerinnen reisen zum Spitzenreiter nach Nidda

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die 3. Liga Damen der TSG Eddersheim nun richtig los, sieben Spiele stehen in den nächsten sieben Wochenende an. Ein durchaus straffes Programm, für den durch die Verletzungen von Elena Stengelin und Xenia Klug, kleiner gewordenen Kader der TSG. Dazu wird noch Sina Elter, die privat verhindert ist, am Wochenende fehlen. Den Start in den "heißen Oktober" mit drei Hessen Derbys in Folge, ist am Samstag um 18 Uhr in Nidda (Gymnasiumstr.) gegen die HSG Gedern/Nidda.

"Wir werden mit 9 Feldspielerinnen und zwei Torfrauen antreten, alle 11 Mädels inklusive dem Trainer- und Betreuerteam, werden zu 100 % motiviert sein", ist Trainer Tobias Fischer, ob der Personalsituation, völlig entspannt.

Der Gastgeber steht nach Siegen gegen Fritzlar, Kriftel und Chemnitz mit 6:0 Punkten an der Spitze der 3. Liga Ost, was für viele Beobachter überraschend kommt, nicht aber für Tobias Fischer: „Christian Breiler hat da eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Mädels gefunden. Dazu stellen sie eine sehr stabile, offensive Abwehr, mit der äußerst aktiven Leonie Nowak im Abwehrzentrum. Im Angriff ist Sabine Eisenacher ein ständiger Unruheherd, mit sehr viel Torgefahr aus dem Rückraum. "

Die TSG hat sich durch die zwei hohen und souveränen Siege gegen Birkenau und Plesse sehr viel Selbstvertrauen geholt und konnte sich auf den 3. Platz vorarbeiten. Somit kann man bei diesem Spiel, trotz des frühen Zeitpunktes in der Saison, von einem Spitzenspiel sprechen.

"Auf solche Spiele freue ich mich immer, wir werden alles geben um Gedern/Nidda die erste Saisonniederlage beizubringen, das ist unser Ziel. Die Halle wird mit Sicherheit richtig voll und dazu auch noch gegen uns sein, damit werden wir definitiv klarkommen. Wir werden uns auch nicht davon täuschen lassen, dass wir in der Vorbereitung gegen sie zweimal gewonnen haben, wir werden sehr aufmerksam sein", so Trainer Fischer.

Die TSG Abwehr, bis dato die beste der Klasse, muss wie in den ersten drei Spielen funktionieren, daraus resultierend muss das Tempo hoch gehalten und im Angriff, die richtigen Entscheidungen, getroffen werden. Sollten diese Bausteine alle zusammenpassen, dann könnte es den Eddersheimer Mädels gelingen, nach dem ersten Sieg in Gedern in der letzten Saison, den zweiten Sieg an diesem Samstag, folgen zu lassen.

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