Zusammenstehen: Die HSG hanau will gegen Bruchköbel im zweiten Derby hintereinander wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. - Foto: Verein

08.03.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

HSG Hanau will gegen Bruchköbel Wiedergutmachung betreiben

Die Mutter aller Derbys steht an: Die HSG Hanau trifft am Freitag (20 Uhr) in der heimischen Main-Kinzig-Halle in der 3. Handball-Liga Ost auf die SG Bruchköbel. Nach der bitteren 15:26-Klatsche in Nieder-Roden lautet das von HSG-Trainer Patrick Beer ausgegebene Motto des Abends: „Die HSG ist auf Wiedergutmachungskurs.“ Das Spiel wird präsentiert von Spieltagspartner Bußfeld & Schiller.

Das Duell der beiden Lokalrivalen bewegt die Sportszene der Region. Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat sein Kommen angesagt, HSG-Partner Glaabsbräu nutzt das Spiel für einen Firmenausflug. Es gibt noch ausreichend Karten an der Abendkasse, da jedoch mit einem hohen Zuschauerzuspruch gerechnet wird, öffnen sich die Einlasstore bereits um 17.45 Uhr.

Rein tabellarisch ist das Nachbarschafts-Duell eine klare Sache: Die HSG steht in Tabelle weiter auf einem hervorragenden fünften Platz, die Gäste aus Bruchköbel sind Vorletzter. Wie wenig das in einem Derby zu bedeuten hat, bewies aber nicht zuletzt die 24:32-Niederlage der Grimmstädter im Hinspiel.

HSG-Coach Beer will den Fokus deshalb zwar nur auf die eigenen Stärken legen, ein kurzer Blick auf den Gegner lohnt sich aber: Jonas Ulshöfer und Tegaday Ramos Nuez sind die Denker und Lenker im Rückraum. Daniel Zourek, Edi Pjanic und Jannik Hoffmann bilden einen „massiven Mittelblock in der Defensive“, so Beer, der vor zu vielen Emotionen warnt. „Bruchköbel ist eine unheimlich körperliche Mannschaft. Wir müssen das richtig kanalisieren.“

Personell muss Beer aufgrund der Grippewelle bis zuletzt abwarten. Auch ein Mitwirken von Phillipp Reuter und Lucas Lorenz steht noch in den Sternen. Beide konnten zuletzt mittrainieren, ob es aber am Freitag bereits zu einem Einsatz reichen wird, muss man abwarten.

Die HSG muss einen kühlen Kopf bewahren, die mit Sicherheit hitzige Atmosphäre auf den vollbesetzten Rängen ausblenden und an die gewohnte Leistungsstärke in eigener Halle anknüpfen. „Wir freuen uns auf dieses Derby“, so Beer. „Wir sind zu Hause noch ungeschlagen. Das soll auch nach dem Spiel zu bleiben.“

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