06.03.2018 · 3. Liga, Frauen 3. Liga, Staffel Nord · Von: pm verein

Deutlicher Auswärtssieg in Schwerin – Frogs-Ladies bleiben dran

Mit einem letztendlich verdienten 22:32-Auswärtserfolg kehrten die Handball-Frauen des SV Henstedt-Ulzburg aus Schwerin zurück. In der 3. Liga Nord bleibt das Team von Sven Rusbült somit im Rennen um die Meisterschaft und jagt weiterhin Tabellenführer Buxtehuder SV 2.

Allerdings verlief der erste Durchgang beim SV GW Schwerin durchaus holprig und zerfahren. Die Gastgeberinnen, die im Abstiegskampf um jeden Zähler kämpfen, starteten famos. Die Frogs-Ladies hatten dagegen noch keinen Rhythmus gefunden und lagen schnell 4:1 und 7:3 zurück. Zum Glück sorgten die beiden Außenspielerinnen Nelly Thümer und Maren Gajewski sowie Rückraumspielerin Marleen Kadenbach mit ihren Treffern endlich für den erforderlichen Weckruf. Die Abwehr stand nun besser und erzielte einige Ballgewinne. Katharina Rahn per Siebenmeter und Nelly Thümer per Gegenstoß sorgten endlich für das 9:9. Das Momentum lag somit bei den Frogs-Ladies, die nachlegten und auf 9:13 erhöhten. Mit einem 11:13 ging es schließlich in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel blieb es bis zum 17:19 ausgeglichen, doch nun gingen den Gastgeberinnen Ideen und Kraftreserven aus. Auf SVHU-Seite drehte vor allem Katharina Rahn weiter mächtig auf, war selbst immer torgefährlich und setzte zudem ihre Nebenspielerinnen gekonnt in Szene. „Katharina hat unser Angriffsspiel sehr gut gesteuert und viele richtige Entscheidungen getroffen“, lobte SVHU-Trainer Sven Rusbült seine Spielmacherin. Die Kräfte im Schweriner Lager ließen weiter nach und so konnte die Rusbült-Truppe ihr Tempospiel bis zum Ende durchziehen. Beim 22:26 in der 53. Minute musste Merline Wünsche zum letzten Mal hinter sich greifen. In den letzten Minuten versuchte es der SV GW Schwerin mit einer Sonderbewachung für die starke Katharina Rahn, doch den nun größeren Raum nutzte vor allem Marleen Kadenbach geschickt aus. Sie erhöhte ihr Torekonto und war von der gegnerischen Abwehr nicht mehr zu stoppen. Nelly Thümer verwertete schließlich noch zwei Abpraller und sorgte für den 22:32-Endstand.

„Wir haben 20 Minuten sehr guten Drittliga-Handball gezeigt, nicht mehr und nicht weniger. Nun müssen wir umgehend die kommenden Aufgaben vorbereiten und hochkonzentriert bleiben“, so Sven Rusbült nach dem Schlusspfiff in Schwerin.

Am kommenden Spieltag tritt der VfL Stade in Henstedt-Ulzburg an. Das Spiel beginnt am Samstag um 18:00 Uhr in der Sporthalle Maurepassstraße.

SV Henstedt-Ulzburg: Merline Wünsche, Kathrin Grawitter; Sophia Plötz, Janicke Bielfeldt, Maren Gajewski (2), Marleen Kadenbach (9), Marthe Nicolai (1), Katharina Rahn (5/1), Tina Genz (1), Annika Jordt (6), Nelly Thümer (6), Jana Grützner (1), Tara Schumacher (1), Caroline Rodewald.

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