Jubel nach dem Sieg bei den Piranhas. - Foto: Hans-Jürgen Berg

29.01.2018 · 3. Liga, Frauen 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

SC Markranstädt zeigt wieder die Heimspielstärke – 31:28 gegen Bretzenheim

„Wir haben sicherlich nicht das technisch feinste Spiel gesehen, viele Regelfehler gemacht, aber wir haben es mit kämpferischer Leidenschaft erzwungen und auch das Glück auf unserer Seite gehabt.“ Erleichtert über den 31:28-Erfolg konnte Torsten Löther, Trainer der Drittligahandballerinnen des SC Markranstädt, in den Abend gehen. Denn das Spiel gegen die SG Bretzenheim-Mainz sollte viel Nerven kosten.

Von Beginn an sah es nach einer engen Kiste aus, keiner konnte sich merklich absetzen, doch Mitte der ersten Hälfte legten die Piranhas einen Zwischenspurt ein und führten mit 10:5 (16.min). Aber die Gäste bewiesen einmal mehr ihre Stärke, Rückstände aufzuholen und so ging es mit einem 14:14 in die Kabine. Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten. Wieder konnten die Piranhas einen Vorsprung herausspielen (23:20, 26:22.), die Mainzerinnen kamen immer wieder bis auf ein Tor heran (27:26).

In den letzten Minuten konnten sich die Markranstädterinnen auf ihre Torfrau Wiebke Detjen verlassen. „Wiebke war bärenstark, sie hat uns teilweise den Hintern gerettet, die Fans waren großartig, wir sind mächtig stolz,“ so Linksaußen Jenice Funke, die mit sechs Treffern neben Julia Pöschel beste Werferin aus dem Spiel war. Doch Jasmin Helen Müller steht mit elf Treffern vorn an, davon allein acht vom Siebenmeter. „Jasmin hat einen grandiosen Job gemacht, das sind einfache Tore und die sind ganz wichtig,“ meint Funke weiter. Auch Löther kann nur zustimmen. „Wir mussten das Abwehrbollwerk durch Leidenschaft und Kreuzbewegungen bezwingen und haben es nicht gescheut im Zweikampf unseren Körper einzusetzen. Da kamen die Siebenmeter heraus, die Jasmin alle verwandet hat und damit auch für Sicherheit sorgt.“ Im Gegensatz zum Hinspiel stand auch die SCM-Abwehr sicherer, Ballverluste hielten sich in Grenzen, sodass die Gäste weniger Konter laufen konnte und die Piranhas über die Punkte jubeln durften.

Diesen Siegeswillen wollen die Piranhas auch mal mit zu Auswärtsspielen nehmen. Funke ermahnt: „Wir spüren schon den Druck und wollen Markranstädt soweit oben halten, damit wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Man sieht zu Hause, was wir als Mannschaft können (6 von 7 Spielen gewonnen), das müssen wir nun mal auswärts zeigen.“ Die nächste Chance hat der SCM am 10. Februar 20 Uhr in Birkenau.

Für den SCM spielten: Mikszto, Detjen – Müller (11/davon 8 Siebenmeter), Pöschel (6), Schmidt (4), Dietrich, Smolik (1), Funke (6), Conrad, Havel (3), Paul.

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