Der Vorstand und die Bäckerei Büsch organisierten für den frischgebackenen Herbstmeister eine Torte mit Teamfoto und Vereinswappen, die nach dem Spiel an die Zuschauer verteilt wurde. - Foto: Verein

27.11.2017 · 3. Liga, Frauen 3. Liga, Staffel West · Von: pm verein

TuS Lintfort gewinnt und ist vorzeitig Herbstmeister

Mit einem am Ende klaren 29-24 Erfolg gegen den Tabellenzweiten HSV Gräftah hat der TuS Lintfort bereits am vorletzten Spieltag die Herbstmeisterschaft sicher. Gut 350 Zuschauer sahen ein Spitzenspiel, das einer Achterbahnfahrt glich. Solingen startete extrem motiviert und mit druckvollen Angriffen, während sich die Gastgeberinnen in der Startphase zu viele individuelle Fehler leisteten.

Folgerichtig ging der HSV schnell mit 5-1 in Führung. Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein sah sich schon früh zum Improvisieren gezwungen, weil Torjägerin Naina Klein nach einem üblen Foul von Anja Mohr schon nach zwei Minuten vom Feld musste und gut zehn Minuten behandelt werden musste. „Da hätte ich mir von den Schiedsrichtern auch mal in der zweiten Spielminuten ein wenig Mumm gewünscht, das war eine klare rote Karte,“ ereiferte sich die TuS Trainerin.

In der Folge spielte ihr Team unorganisiert und Gräfrath nutze seine Chance clever. Nach 25 Minuten führten die Gäste klar mit 14-8 und es sah nach einem Debakel für den Tabellenführer aus. Lintfort besann sich aber auf seine kämpferischen Tugenden und stellte die Abwehr extrem defensiv auf. Ein richtiges Mittel, denn bis zur Pause gelang der 12-14 Anschlusstreffer. „In der Pause waren wir uns ganz sicher, dass wird das Spiel noch drehen können,“ erklärte Bettina Grenz-Klein nach der Partie. Gestützt auf eine nun perfekt stehende Abwehr mit einer starken Sabrina Romeike zwischen den Pfosten ließen die Hausherren kaum noch einen Treffer zu und gingen unter dem Jubel der zahlreichen Fans sogar mit 22-19 in Führung, die nur bei einer Zeitstrafe von Angelika Bensch noch einmal auf ein Tor schrumpfte.

In der Schlussphase sorgten dann Mona Bratzke, Eva Legermann und Naina Klein für eine deutliche 29-23 Führung und der Sieg stand fest. „Wir hatten uns in der zweiten Halbzeit gut auf die Manndeckung gegen Loes Vandewal und Naina Klein eingestellt und clever agiert. Vor allem für Torhüterin Sabrina Romeike freut es mich, denn sie wurde ja in der Gräfrather Berichterstattung unnötig angegangen. Das war genau die richtige Antwort“ beendete Bettina Grenz-Klein ihre Spielanalyse.

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