26.03.2018 · 3. Liga, Frauen 3. Liga, Staffel West · Von: pm verein

TuS Lintfort sichert sich den Meistertitel im Westen

Mit einem 29-26 Arbeitssieg gegen den Tabellenvorletzten SFN Vechta feierte der TuS Lintfort bereits am viertletzten Spieltag den Meistertitel. Bei sieben Punkten Vorsprung und nur noch drei Spielen ist der TuS endgültig Meister und kann sich in Ruhe auf die Play-Offs zur 2. Bundesliga vorbereiten.

Lintfort erwischte einen Blitzstart und führte schon nach wenigen Minuten mit 5-0 Toren. Aber die Gäste steckten nicht auf, stellten von einer doppelten Manndeckung gegen Loes Vandewal und Naina Klein auf eine einfache kurze Abwehr gegen Vandewal um und Lintfort leistete sich mit der sicheren Führung im Rücken zu viele Fahrkarten. „Bis zur Pause haben wir die Konzentration einfach nicht wiedergefunden und ich war froh, dass wir mit 16-13 in die Halbzeit gegangen sind“ fand TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein wenig Positives im ersten Spielabschnitt. Nach der Pause spielten die Gastgeberinnen mit mehr Tempo und nutzen auch das leere Gästetor immer öfter, wenn Vechta den siebten Feldspieler brachte. Beim 26-18 sah alles nach einem standesgemäßen Soeg aus und die Mannschaft und auch die Fans bereiteten sich auf die Meisterfeier vor.

Aber wieder steckten die Gäste nicht auf und Lintfort agierte einfach zu schlampig, so dass es am Ende zwar ein verdienter Erfolg war, der aber wenig Glanz versprühte. „Ich bin froh, dass wir den Titel endlich haben und das ganze Gerede, wann es denn so weit sein könnte vorbei ist“, zeigte sich Bettina Grenz-Klein erleichtert. „Aber es ist für einige Spielerinnen der erste Titel beim TuS und Wetsdeutscher Meister wird man nicht so oft. Leider ist dieser Titel ja wertlos, weil wir noch die Aufstiegsspiele bestreiten müssen. Ich frage mich, wie weit die Leute vom Sport weg sind, die solche Beschlüsse fassen. Dass der Wetsdeutsche Meister nicht aufsteigt ist für mich unfassbar. Viele Monate hat die Mannschaft auf diesen Titel hingearbeitet und es fühlt sich gar nicht wie ein Meistertitel an“ so Grenz-Klein. Für sie ist es der dritte Wetsdeutsche Titel nach 2004 und 2010.

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