Im Hinspiel war Marc Strohl noch fünf Mal gegen Hagen erfolgreich, dieses Mal fehlte er. - Foto: Verein

21.04.2015 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel West · Von: pm verein

Gummersbacher U23 kann gegen den hoch favorisierten VfL Eintracht Hagen nichts ausrichten

Die U23 des VfL hat am Sonntagabend gegen den Tabellenzweiten der dritten Liga, den VfL Eintracht Hagen, klar mit 17:33 (8:16) verloren. Ohne den verletzten Marc Strohl auf der halblinken Position und Linkshänder Tobias Schröter, der mit der Bundesliga einen Sieg in Lemgo feierte, war die Mannschaft von Georgi Sviridenko klar geschwächt. Philipp Jaeger sorgte gerade zu Beginn der Partie, dass der VfL nicht gleich unterging.

Dabei kam der Gast klar besser in die Begegnung, nachdem der VfL zunächst mit 1:0 vorgelegt hatte. Acht Tore in Folge brachten Hagen bereits nach elf Minuten einen mehr als beruhigenden Vorsprung, den die Gäste auch nicht mehr aus der Hand gaben. Spätestens zur Halbzeitpause war die Partie entschieden, denn egal, wie Sviridenko seine Abwehr einstellte, Hagen stellte sich alsbald darauf ein. Sowohl auf die 4:2- als auch auf eine 5:1-Formation. Und den VfL-Angriff lud der Tabellenzweite mit seiner 6:0-Deckung immer wieder zum Torewerfen ein, was allerdings nur selten zum gewünschten Erfolg führte, denn hinten im Kasten stand mit dem 45-jährigen Almantas Savonis zwar der Senior der Eintracht, doch damit auch einer der erfahrensten Torleute der gesamten Liga. Und wer geglaubt hatte, Hagen würde bei Zeiten einen Gang runter schalten, sah sich getäuscht, denn der Tabellenzweite wollte es offenbar wissen, was gegen den ersatzgeschwächten VfL noch geht. Und Trainer Lars Hepp nutzte das Aufeinandertreffen auch dazu, seine Mannen munter durch zu wechseln.

„Ohne Marc Strohl und Tobias Schröter hatten wir gegen Hagen schlechte Karten“, sagte Sviridenko. Und im Rückraum habe er mit drei Spielern ohne Alternativen auf der Bank auskommen müssen. Derweil verfüge die Eintracht mit Jens-Peter Reinarz, Almantas Savonis oder Matthias Aschenbroich über so routinierte Spieler, die die Mannschaft zu einem der erfahrensten Teams der gesamten Liga machten.

Jetzt gehe es darum die Partie schnell abzuhaken. Wie schon gegen Krefeld, wo der VfL erst unlängst sehr deutlich verloren hatte. „Natürlich haben wir nach der Partie über das gesprochen, was wir falsch gemacht haben, doch jetzt gilt unsere Aufmerksamkeit der Partie gegen Soest.“ Gegen den Tabellenvorletzten will der VfL kommende Woche unbedingt gewinnen, um den Klassenerhalt so gut wie perfekt zu machen.

VfL Gummersbach: Civil (1), Erlinghagen (2), Arnold (1), Jaeger (4), Jäckel (3), Margraf (1), Predragovic (3), Idahosa (2).

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