Im Spitzenspiel wird es ordentlich zur Sache gehen. - Foto: TSV Altenholz, Montage: Caroline Kleinroth

09.02.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Nord · Von: cb

Gipfeltreffen im Norden: Baltic will seine Wölfe von der Kette lassen

Nur noch rund acht Stunden. Dann geht sportdeutschloand.tv auf Sendung. Nicht weniger als das absolute Spitzenspiel zwischen dem TSV Altenholz und den HSV Hamburg wird heute Abend um 20.00 Uhr angepfiffen. Im Hinspiel behielten die Wölfe aus Altenholz in der Hansestadt vor 2700 Zuschauern mit 30:29 die Oberhand und blieben in der Folge zwölf Mal ungeschlagen, mussten sich aber auch vier Mal mit einem Remis begnügen. Der HSV blieb 13 Mal in Folge ungeschlagen, handelte sich jedoch auch zwei Unentschieden ein.

Ob die Meisterfrage entscheiden werden wird, bleibt abzuwarten. Sollten die Hamburger das Spiel für sich entscheiden, käme der Vier-Punkte-Vorsprung einer Vorentscheidung im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg gleich. Blieben die Punkte heute Abend in der Edgar-Meschkat-Halle, wäre das Titelrennen wieder völlig offen.

Beim HSV hingegen will Trainer Torsten Jansen davon nichts wissen. „Es sind aber noch so verdammt viele Partien zu absolvieren. Ich glaube nicht, dass nach diesem Duell die Entscheidung gefallen ist“, sagt der 2007er-Weltmeister im Hinblick auf die dann noch neun ausstehenden Partien. Beim Blick auf den kommenden Gegner stellt Jansen fest: „Das ist eine sehr kompakte Einheit. Der TSV verfügt über hervorragende Einzelspieler, die aber auch im Kollektiv überzeugen. Da kommt auf uns richtig Qualität zu.“

Die setzte sich im Hinspiel durch. Auch weil, so empfindet man es im Lager der Hamburger der, man nicht den besten gehabt habe. Zudem zeigte sich der HSV in den vergangenen Wochen zwar stabil, aber eben nicht in überragender Verfassung. Kantersiege blieben seit dem 37:20-Husarenritt bei den Mecklenburger Stieren am 22. Oktober aus. Jansen zieht aus dieser Tatsache das Positive und hofft darauf, dass der Fokus nun maximal geschärft ist.

„Noch einmal schlafen, dann lässt Mirko seine Jungs von der Kette“, postete der TSV Altenholz auf seiner Facebook-Seite. Der knappe Vorbericht auf der TSV-Homepage trägt die knackige Überschrift „Rumble in the jungle“ und zieht einen Vergleich zum legendären Boxkampf zwischen George Foremann und Muhammad Ali in Kinshasa im Kongo. Der schrieb Sportgeschichte. Über das heutige Duell wird sicher noch einige Tage gesprochen werden und man hofft im TSV-Lager, dass die ausverkaufte Halle „ein unvergessliches Handballspiel erleben wird“. Und so sagt Geschäftsführer Matthias Fehrke: „Es melden sich viele Menschen, von denen man schon lange nichts mehr gesehen oder gehört hat. Aber das freut mich natürlich, weil es mir zeigt, dass alle Bock auf das Spiel haben. Ich freue mich riesig auf Freitag. Wir werden wohl eine Stimmung in der Edgar-Meschkat-Halle erleben, wie sie noch nie dagewesen ist.“ Trainer Mirko Baltic hofft, dass seine Spieler das Spitzenspiel einfach nur genießen und nimmt den Druck von dessen Schultern. „Wir haben sehr viel Spaß in der Trainingswoche gehabt“, gibt sich der Alpha-Wolf gegenüber der Eckernförder Zeitung betont gelassen.

Das Spiel wird heute Abend um 20.00 Uhr angepfiffen und von sportdeutschand.tv im Livestream übertragen.

Darüber hinaus bietet sich die Möglichleicht, das Spitzenspiel in gewohnter Weise über den Liveticker zu verfolgen.

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