Rico Keller und Co. drehten noch die Partie in Teningen. - Foto: Uwe Knebel

13.02.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

Löwen drehen die Partie in Teningen mit Leidenschaft

Zum Schluss hin war es nochmals extrem spannend und die Zuschauer in der Ludwig-Jahn-Halle in Teningen hielt es kaum noch auf ihren Sitzen. Doch die Drittliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen behielten die Nerven und bezwangen den Gastgeber SG Köndringen-Teningen knapp mit 31:30 (14:14). Die Gäste machten in der zweiten Hälfte einen Drei-Tore-Rückstand wett. Getrübt wurde die Freude mit der Knieverletzung von Maximilian Trost, der zuvor zehn Tore erzielt hatte.

„Wir hoffen, dass es keine größere Verletzung ist und wünschen Max alles Gute“, sagten die Trainer Michel Abt und André Bechtold in Richtung ihres Torjägers, der auch in Teningen das Team gut anführte. „Zum Spiel selbst: Die Aufgabe war schwierig für uns, da die SG aufgrund ihrer Tabellensituation sehr aggressiv gespielt und im Angriff auch entsprechend das Tempo verschleppt hat. Dennoch haben wir immer wieder druckvoll nach vorne gespielt und konnten vor allem durch individuelle Klasse die Partie offen halten.“

Heiße Endphase in der Ludwig-Jahn-Halle

Fünf Minuten waren noch zu spielen, als die Löwen nach dem Treffer von Jannis Schneibel mit 29:26 vorne lagen. Auch nach dem Tor von Rico Keller zum 30:27 befanden sich die Gäste auf Siegeskurs. Doch die SG kam nochmals heran und glich nach drei Treffern in Serie durch Maurice Bührer, Felix Zipf und Alexander Velz aus. Rund 40 Sekunden waren noch zu spielen, als die Löwen wieder in Ballbesitz kamen und wenig später eine letzte Siebenmeterchance bekamen. Tim Ganz war nervenstark und brachte den Ball zum 31:30-Erfolg im Gehäuse unter. Der Jubel auf Gästeseite war damit ausgelöst.

Damit es überhaupt zu diesem Showdown kommen konnte, war eine große Energieleistung des jungen Teams aus Kronau/Östringen notwendig. In der 41. Minute führten noch die Südbadener mit 22:19. „Danach haben wir mit extremer Leidenschaft in der Abwehr und einer besseren Angriffsleistung das Spiel umgebogen und knapp aber verdient gewonnen“, erklärte André Bechtold.

SG Köndringen-Teningen: Suba, Lombes Birkenheuer – Skrobic, Silberer (2), Ammel, Zank (1), Simak, Bührer (2), Zipf (6), Velz (6), Fleig (2), Beering (7), Dittrich, Fischer (4/1).

Rhein-Neckar Löwen II: Boudgoust, Bauer – M. Trost (10), Schneibel (1), Zweigner (5), Wichmann, Mohr (1), S. Trost (5), Meyer, Kirchenbauer (1), Ganz (2), Keller (6).

Schiedsrichter: Drechsler/Schulle; Zuschauer: 200; Siebenmeter: 2/1:4/3; Zeitstrafen: 6:6 Minuten.

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