01.11.2016 · 3. Liga, Staffel Nord · Von: pm verein

Deutliche Derby-Niederlage

Die Handballer aus dem Volkspark verlieren gegen die HSG Nord/HU mit 36:26 (17:13). 1600 Fans sorgen für atemberaubende Kulisse in der Moorbekhalle.

Derby in der Moorbekhalle

„Derby“ ein Begriff der im Fachjargon der Mannschaftssportler gerne benutzt wird um ein Spiel zweier rivalisierender Sportvereine der gleichen Region zu beschreiben. Und tatsächlich, weit hatten es die Herren vom Handball Sport Verein Hamburg nicht bis in die nur knapp 20 Kilometer entfernte Moorbekhalle. Auch der Gegner in der Norderstedter Spielstätte war kein Unbekannter. Die Herren der HSG Nord/HU gingen als Tabellenführer in das Lokalderby.

Mit Flügelflitzer Felix Mehrkens, Keeper Justin Rundt, Linkshänder Lasse Kohnagel sowie Allrounder Finn Nowacki trafen vier Spieler des Handball Sport Verein Hamburg in der Norderstedter Moorbekhalle mit der HSG Nord/HU auf alte Weggefährten.

Kampfbetontes Spiel

Lange benötigten die beiden Norddeutschen Mannschaften nicht um auf Betriebstemperatur zu gelangen. Die ausverkaufte Moorbekhalle kochte von der ersten Minute an. Die Spieler auf dem Hallenboden standen ihren jeweiligen Fans in Nichts nach.

Die erste Halbzeit begann rustikal. Unzählige Fouls auf beiden Seiten streckten das Spiel in die Länge. Nach einer hitzigen Anfangsphase konnte sich die HSG Nord/HU nach wenigen Minuten mit 5:2 leicht absetzten. Die energische Abwehr der HSG machte es den Herren vom Handball Sport Verein Hamburg deutlich schwer und so gelang es den Männern von Trainer Jens Häusler in der ersten Halbzeit nur 13 Tore zu erzielen.

In der zweiten Halbzeit trumpften die Männer von HSG Trainer Bilanovic weiter auf. Mit einer starken Abwehrleistung gelang der HSG ein 12 Tore Lauf. Angeführt wurden die Hausherren von ihrem überragende Torhüter Jan Peveling, der die Hamburger immer wieder aufs Neue zum Verzweifeln brachte. Die Paraden von seinem Keeper verwertete der Linksaußen Jens Thöneböhn in schnellen Gegenstößen und erzielte dadurch 8 Tore. Damit krönte er sich zum besten Werfer der Partie.

„Bittere Niederlage“

Hamburgs Trainer Jens Häusler äußerte sich nach dem Spiel: „Eine bittere Niederlage. Die HSG Nord/HU gewinnt in der Höhe absolut verdient. Wir waren heute zu harmlos und ideenleer. Wir haben uns nicht an die taktischen Vorgaben gehalten, die wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben. Wir hätten uns heute deutlich besser verkaufen können, zumal die Hälfte der Zuschauer von uns kam. Das ist wie in Oranienburg: Wir müssen den Kopf wieder hoch nehmen und aus dieser Niederlage lernen. Wir müssen gerade nach solchen Partien breite Schultern beweisen und das nächste Spiel wieder umso konzentrierter angehen.“

„Heute hat alles gestimmt“

Der Trainer der HSG Dusko Bilanovic fand nach dem Spiel nur positive Worte: „Wir haben 60 Minuten richtig Gas gegeben und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben uns auf dieses Spiel schon die letzten drei Wochen vorbereitet. Heute hatten wir einen Sahnetag und haben unsere beste Saisonleistung gezeigt und haben von der ersten bis zur letzten Sekunde richtig Gas gegeben. Heute hat alles 60 Minuten lang gestimmt, jeder hatte seinen Anteil an diesem großartigen Sieg. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“

Statistiken HSG Nord/HU: Tor: Peveling, Le Peillet; Spieler: Versakovs (5) , Kibert (2/1), Hedehus (2), Stefan, Eschweiler, Lauenroth (4), Völzke (5), Schulze (2), Thöneböhn (8), Philippi (6), Dehling, Laursen (2), Möller.

Handball Sport Verein Hamburg: Tor: Rundt, Plaue; Spieler: Bütow, Schröder (1), Weller (4), Ossenkopp (7/5), Kohnagel, Nowacki (1), Ehlers (2), Forstbauer (6), Rix (3/1), Wullenweber (2), Mehrkens, Maciejewski.

Das Derby in kompletter Länge als Video auf sportdeutschland.tv

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