03.02.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Nord · Von: pm verein

Spitzenspiel in Altenholz darf nicht in den Köpfen sein

Eine Woche vor dem absoluten Kracher beim Tabellenzweiten TSV Altenholz muss der Drittliga-Spitzenreiter Handball Sport Verein Hamburg zunächst die unangenehme Heimaufgabe gegen den Achten 1.VfL Potsdam (Sonntag 15 Uhr) lösen. Trainer Torsten Jansen hofft dabei auf Unterstützung der Zuschauer, die in der Liga stets für den Unterschied sorgen können.

Deutliche Stabilisierung beim Potsdamer Team

Einer Berg- und Talfahrt gleicht die bisherige Saison des 1.VfL. Zunächst startete die von Daniel Deutsch trainierte Mannschaft mit fünf Niederlagen in die neue Spielzeit, ehe ausgerechnet am sechsten Spieltag beim amtierenden Meister Altenholz ein 34:34-Paukenschlag gelang. Von Anfang November bis in den Januar hinein folgten sechs Siege nacheinander. „Damit hat sich die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit von einem Abstiegskandidaten zu einem richtig gefährlichen Gegner gemausert“, betont Jansen, der aller höchsten Respekt vor Potsdam hat. Auch die jüngste 35:39-Niederlage in Flensburg stimmt den 41-Jährigen in seiner Meinung nicht um. Gerade die Spielanlage greife nun viel besser als noch zu Saisonbeginn. Zudem ist die VfL-Angriffsmaschinerie durchaus in der Lage, mehr als 30 Tore zu erzielen. „Und das haben die in dieser Saison schon oft geschafft. Da kommt viel Arbeit auf meine Abwehr zu und wir müssen uns steigern. Ich hoffe auf wesentlich mehr Konstanz“, so Jansen weiter, der die gleiche Besetzung wie in der Vorwoche ins Rennen schicken kann. Unter der Woche gab es einige Torhüterprobleme, denn neben dem verletzten Justin Rundt lag auch noch Jan Peveling mit einem grippalen Infekt flach. Youngster Marcel Kokoszka übernahm die Aufgabe in den Trainingseinheiten, es wird sich erst kurzfristig entscheiden wer die Nummer zwei hinter Dominik Plaue sein wird.

Fokus nur auf die anstehende Aufgabe

Das Gipfeltreffen in Altenholz am neunten Februar wirft bereits jetzt seine Schatten voraus. In diesem Aufeinandertreffen kann sich die Meisterschaft entscheiden und insgesamt wird im Hamburger Umfeld schon viel über dieses Duell gesprochen. „Ich versuche natürlich so gut es eben geht, das alles von meiner Mannschaft fernzuhalten“, sagt Jansen, der auch in den Trainingseinheiten versuchte, die gesamte Konzentration nur auf Potsdam zu richten. Aus seiner Sicht mache es sowieso keinen Sinn, weiter als über die anstehende Begegnung hinaus zu denken. Und der Gegner sei gefährlich genug, so dass sich alles andere ohnehin verbiete. „Wir wollen den nächsten Sieg einfahren und damit als Tabellenführer nach Altenholz fahren“, so Jansen in seiner gewohnt kurzen und knappen Art.

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