„Wir müssen von der ersten Minute an präsent sein, sonst wird es schwer“, warnt HSG-Trainer Patrick Beer

08.09.2017 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

HSG Hanau vor schwerer Auswärtsaufgabe in Bernburg

Nach der Reise zur SG Leutershausen steht der HSG Hanau mit dem Trip zum SV Anhalt Bernburg in der 3. Handball-Liga Ost am Samstag (17 Uhr) gleich die nächste schwere Auswärtsaufgabe bevor. „Ein richtiger Brocken“, sagt Trainer Patrick Beer, der sich dennoch eine kleine Außenseiterchance ausrechnet.

„Wir sind gut drauf und gehen positiv an die Sache heran. In Bernburg wartet eine große Herausforderung auf uns, aber wir freuen uns darauf und wollen dagegenhalten.“ Beide Mannschaften haben 2:2 Punkte auf ihrem Konto.

Bernburg selbst hat einen Platz im oberen Tabellendrittel als Ziel vorgegeben. Allein diese Aussage zeigt das Selbstbewusstsein des kommenden Gegners der HSG Hanau. Zum Auftakt bezwang man in eigener Halle Bad Neustadt souverän mit 29:21. Beim Aufstiegsmitfavoriten TV Großwallstadt zogen die Bernburger mit 28:31 nur knapp den Kürzeren.

Besonders auf den starken Rückraum muss die junge Hanauer Mannschaft achten. Eine weitere Stärke des Gastgebers ist die Ausgeglichenheit des Kaders. Beer rechnet mit einem selbstbewussten Auftreten des Gegners.

Der sich auch auf seine Fans verlassen kann. Mit einem ebenso heißblütigen Anhang im Rücken wollen die Bernburger ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Zumal den Hanauern die rund 400 Kilometer lange Anreise bis vor die Tore Magdeburgs noch in den Knochen stecken könnte. „Wir müssen von der ersten Minute an präsent sein, sonst wird es schwer“, warnt Beer.

Dennoch blickt der Coach der Grimmstädter rundum hoffnungsvoll auf die bevorstehende Mammutaufgabe. „Ich hoffe, dass wir in Bestbesetzung antreten können“, sagt er wohlwissend, dass die aktuelle Hanauer Kader an einem guten Tag gegen jeden Gegner eine echte Chance hat.

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