Der bis zu seiner Verletzung beste Torjäger der 3. Liga Ost, Philipp Reuter, ist erst einmal außer Gefecht. - Foto: Verein

11.09.2017 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Schwarzer Samstag - HSG Hanau verliert in Bernburg und Reuter

Die HSG Hanau verliert in der 3. Handball-Liga Ost beim SV Anhakt Bernburg mit 27:30 (12:15) und bleibt auswärts weiter ohne Punktgewinn. Mit 2:4 Zählern befinden sich Hanauer nach drei Spieltagen im unteren Drittel der Tabelle. Zu allem Überfluss hat sich Philipp Reuter am Knie verletzt.

Bereits in der ersten Hälfte war für Reuter Schluss. Der bis dato erfolgreichste Torschütze der 3. Liga musste nach einer Knieverletzung für den Rest der Partie zuschauen. Wie lange der Spielmacher ausfällt, werden weitere Untersuchen ergeben.

„Bis auf Reuter, und mit Abstrichen Max Bergold sind alle Rückraumspieler hinter ihrer Normalleistung geblieben“, wurde Trainer Patrick Beer nach dem Spiel ziemlich deutlich und attestierte seinen Akteuren „zu viele technische Fehler“. Beer: „Schade, heute wäre mehr drin gewesen, auch weil die Bernburger nicht ihren besten Tag erwischt hatten.“

Doch die HSG Hanau verschlief nach der 400 Kilometer langen Anreise in den Vorgarten Magdeburgs den Start und lag schnell mit 1:4 Toren hinten. „Diesem Rückstand sind wir das ganze Spiel hinterhergelaufen. Uns ist es nicht gelungen, auch nur ein einziges Mal in Führung zu gehen“, sagte Beer.

Vor allem zwischen der 40. und 50. Minute als man beim zwischenzeitlichen 20:21 bis auf einen Treffer heran war, hatten die Hanauer mehrfach die Gelegenheit, das Spiel zu ihren Gunsten zu kippen. Doch in dieser Phase wurden zwei Siebenmeter und Tempogegenstöße verballert. „Wir müssen mit der Erkenntnis nach Hause fahren, dass heute mehr drin war“, sagte Beer.

Während für die Gastgeber Steffen Cieszynski (8 Tore) und Gabor Pulay (5) am treffsichersten waren, erzielten für die HSG Bergold (6), Björn Christoffel und Marc Strohl (je 4) die meisten Tore.

Ausgerechnet jetzt steht am kommenden Sonntag (17 Uhr Main-Kinzig-Halle) mit dem Spiel gegen den TV Gelnhausen das erste große Derby auf dem Programm. „Wir müssen schauen, dass wir uns in diesem Spiel aus dem Sumpf ziehen“, sagte Beer.

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