Die HSG Hanau hofft auf einen Auswärtsieg und möglichst viel Unterstützung von der Blauen Wand. - Foto: Verein

03.02.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

HSG Hanau geht ohne Stammspieler-Trio ins Derby gegen Gelnhausen

Nach der Enttäuschung im Heimspiel gegen den SV Anhalt Bernburg (22:22) hat die HSG Hanau am Samstag (19.30 Uhr) die Chance zur Wiedergutmachung. Der verspielte Sieben-Tore-Vorsprung soll raus aus den Köpfen, jetzt gilt die volle Konzentration dem Lokalrivalen TV Gelnhausen. „Es ist wieder Derbytime“, richtet HSG-Trainer Patrick Beer den Blick auf die schwierige Auswärtspartie in der 3.Handball-Liga Ost.

Im Gegensatz zur HSG ist der TV Gelnhausen furios ins neue Jahr gestartet. Nach dem Rücktritt von Ex-Chefcoach Andreas Kalman hat das neue Übungsleiter-Quartett Sergej Budanow, Philip Deinet, Matthias Geiger und Peter Jambor dem Team aus der Barbarossastadt ein neues System und neues Leben eingehaucht. Bilanz nach drei Spielen 2018: 4:2 Punkte, der letzte Tabellenplatz wurde abgegeben.

„Die Gelnhäuser sind nach der Trainertrennung klar im Aufwind, da hat sich eine Euphorie entwickelt“, warnt Beer. Die Hanauer stehen derzeit auf Rang sechs. Leicht wird die Aufgabe in der Großsporthalle der Realschule Gelnhausen aber nicht. Beer erwartet auf und neben dem Parkett volle Gegenwehr: „Das wird stimmungstechnisch ein Highlight. Ich erwarte viele Zuschauer.“

Das sportliche Augenmerk sollte die HSG bei den Gastgebern vor allem auf Sven Schreiber im linken Rückraum legen. „Er hat sehr viel Dynamik Richtung Tor und ist ein sicherer Schütze“, so Beer. Taktisch agiert Gelnhausen unter der neuen Vierfach-Spitze mit viel Tempohandball, immer wieder wird zudem der Kreisläufer gesucht. „Das müssen wir unterbinden. Schnelle Rückzugsbewegung, immer hellwach sein“, so Beer.

Personell fährt die HSG allerdings auch Anfang Februar noch immer etwas auf der Felge. Mit Yaron Pillmann, Lucas Lorenz und Philipp Reuter fehlen nach wie vor drei wichtige Stammkräfte. Ausfälle, die wehtun. Aber keine Ausrede sein dürfen: „Uns muss das letztlich egal sein: Wir haben genug gute Spieler“, so Beer. „Wir schauen nur auf uns und wollen natürlich den ersten Sieg des Jahres.“

Die Hanauer hoffen dabei auf die stimmgewaltige Unterstützung ihres Blauen Blocks. Die Hanauer Straßenbahn GmbH setzt extra einen Sonderbus ein, um möglichst viele Fans in Gelnhausen dabei zu haben. Abfahrt ist am Samstag um 17 Uhr (Doorner Halle) und um 17.15 Uhr (Einfahrt zur Otto-Hahn-Schule).

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