03.02.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

Aufeinandertreffen der scheidenden Trainer

Wenn am Samstagabend der VfL Pfullingen beim TSB Heilbronn-Horkheim gastiert, ist dies auch vorerst das letzte Aufeinandertreffen beider Trainer in der 3. Liga, denn beide verlassen ihre aktuellen Vereine nach der Saison. Die Entscheidung von Jo-chen Zürn (TSB) ist schon seit einiger Zeit bekannt - er möchte in Zukunft mit seiner Frau noch etwas von der Welt sehen. Auf der Seite der Gäste wurde die Entschei-dung von Till Fernow erst in dieser Woche publik – bei ihm steht die wachsende Familie ab Sommer im Fokus.

Der gastgebende TSB konnte in der kurzen Winterpause einen Coup landen, ver-pflichtete Oliver Heß aus Friesenheim. Auf der Mittelposition agiert mit Florian Möck der frühere Regisseur des VfL, hat sich sehr gut etabliert wie Fernow zu berichten weiß. Weiter können die Gastgeber aus dem Vollen schöpfen, da alle Spieler fit sind. Beim VfL hingegen werden die A-Jugendlichen Paul Prinz, Axel Goller und Niklas Roth nicht dabei sein, da diese bereits um 17 Uhr in Pforzheim spielen. Alle weiteren Spieler sind, manche mit kleinen Blessuren aus dem Spiel der Vorwoche oder dem Training, mit von der Partie.

Fernow sieht im TSB „aktuell ein Topteam der Liga das als einziges auf Augenhöhe mit Spitzenreiter SG Nußloch ist, denn das Zürn-Team ist wurfgewaltig auf den Halbpositonen, spielstark mit unserem Flo Möck auf der Mitte, Treffsicher über Au-ßen und mit dem Kreisläufergespann Schmid/Boschen sowieso bestens aufgestellt.“ Gewarnt ist der VfL auch vor der schnellen Mitte des Gegners, die durch Marcel Lenz sehr variabel und in hoher Qualität gespielt wird.

Der VfL hat also nur eine Chance hier zu bestehen, wenn die gesamte Truppe einen richtig guten Tag erwischt, die Abwehr stabil steht und der Gegner immer wieder durch Tempogegenstöße aus dem Konzept gebracht werden kann. Die Jungs möchten die schwache Auswärtsbilanz in der Rückrunde gehörig aufpolieren, hier wäre ein Sieg in Horkheim natürlich eine Sensation. Wir freuen uns alle auf das Wiedersehen mit Flo Möck. „Schön, dass er sich in Horkheim gleich im Ersten Jahr so etablieren konnte“ so sein früherer Coach.

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