Hochdorfs Trainer Steffen Christmann hofft auf eine kontinuierliche Steigerung seines Teams. - Foto: Milo

03.02.2018 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

»Wollen uns in jedem Spiel besser präsentieren, als in dem zuvor«

Die Chancen zu punkten werden für den TV Hochdorf immer weniger. Am Samstag (Anpfiff: 20 Uhr) erhalten die Pfalzbiber jedoch eine weitere. Sie sind zu Gast bei den Rhein-Neckar Löwen II, die zurzeit auf dem zweiten Tabellenplatz stehen.

Wie bereits in der Hinrunde ist der Unterbau des amtierenden Deutschen Meisters gut gestartet. Durch Siege gegen die TSG Haßloch und zuletzt auswärts beim damaligen Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim haben sie diesen sogar in der Tabelle hinter sich gelassen und sind nun erster Verfolger des Titelverteidigers SG Nußloch, der zwei Punkte mehr auf dem Konto hat.

Hochdorfs Trainer Steffen Christmann warnt vor einer »sehr guten, jungen Truppe«. Auf besondere Schlüsselspieler will er sich auch in dieser Woche nicht festlegen, ist die Mannschaft des Trainer-Duos André Bechtold / Michel Abt doch sehr ausgeglichen und auf allen Positionen stark besetzt, angefangen bei Torwart Lucas Bauer, über die Rückraumachse um die Gebrüder Trost, die schnellen Außen Leon Bolius und Tim Ganz, mit 95 bzw. 86 Saisontoren bisher auch beste Werfer des Teams, sowie die Kreisläufer. »Das sind in dieser Spielklasse alles super Spieler.«

Für die Pfalzbiber zählen nichtsdestotrotz in der aktuellen Situation nur Punkte. Der Gegner, so star er auch sein mag, ist dabei egal. »Wir wollen uns in jedem Spiel besser präsentieren, als in dem zuvor, aber auch als im Hinspiel«, sagt Christmann. Ans Hinspiel wird er und auch der Rest der Mannschaft noch recht gute Erinnerungen haben: Beim 30:30 im Hochdorfer Sportzentrum holte der TVH den ersten von bislang sieben Punkten im Saisonverlauf. Die Löwen hatten damals Probleme, die Durchschlagskraft von Torben Waldgenbach und Arne Ruf, die zusammen 16 der 30 Tore erzielten, in den Griff zu bekommen. Sollte Christmanns Zielsetzung, sich besser als im Hinspiel zu präsentieren, erfüllt werden, würde demnach wohl auch ein Sieg herausspringen, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Personell kann er dabei nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Emanuel Novo, vergangene Woche noch mit Kniebeschwerden zum Zuschauen verdammt, war die ganze Woche lang krank. Für einen Einsatz am Wochenende nicht reichen. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von einem seiner Kollegen auf der rechten Seite, Daniel Lanninger. Der Vize-Kapitän knickte im Training um. Nicht so schlimm hat sich glücklicherweise die Verletzung von Tim Götz herausgestellt, den während des Spiels gegen den TSB Heilbronn-Horkheim dasselbe Schicksal wie Lanninger ereilte. Er konnte jedoch wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen und soll spielen.

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